Der Deutsche Wetterdienst hat für den Sonntagnachmittag vor heftigen Gewittern im Süden Baden-Württembergs gewarnt. Besonders betroffen waren die Kreise Tuttlingen, Emmendingen und Landshut.
Stuttgart - Sintflutartige Regenfälle haben am Sonntag Straßen im Südwesten überschwemmt. Wegen starken Regens wurden am Nachmittag Straßen in Spaichingen im Kreis Tuttlingen überflutet, wie die Polizei mitteilte. Die Hauptstraße musste komplett gesperrt werden. Einige Fahrzeuge liefen voll. Das genaue Ausmaß war zunächst nicht bekannt, es gab zunächst auch keine Erkenntnisse über Sachschäden oder Verletzte.
In Denzlingen (Kreis Emmendingen) liefen nach Feuerwehrangaben mehr als 60 Keller voll, Unterführungen standen rund einen halben Meter hoch im Wasser. Ein Autofahrer blieb unter der Eisenbahnbrücke im Wasser stecken. Die Polizei meldete auch ein schweres Gewitter in Bonndorf (Landkreis Waldshut). „Dort sind alle Rettungskräfte im Einsatz“, berichtete ein Sprecher in Freiburg.
In der Nacht zu Montag soll es in der Südhälfte des Landes weiter regnen. Die Gewitter entwickeln sich laut Deutschem Wetterdienst (DWD) zu teils gewittrigen Starkregen zwischen Südschwarzwald und Allgäu. Vor allem Richtung Allgäu seien Mengen um 50 Liter pro Quadratmeter möglich.
Am Montagvormittag sollen die Niederschläge im Südosten schwächer werden. Am Nachmittag können in der Südhälfte des Landes örtlich Gewitter mit Starkregen über 15 Liter pro Quadratmeter in einer Stunde, kleinkörniger Hagel sowie Böen bis 70 Stundenkilometer auftreten. Vor allem im Südschwarzwald schließen die Meteorologen Starkregen nicht aus.
Hier erfahren Sie mehr zum Wetter in Stuttgart und der Region.