In Rheinland-Pfalz und Nordrhein-Westfalen hat es verheerende Überschwemmungen gegeben. Durch den Klimawandel nehmen solche Extremwetterlagen zu. Foto: dpa/Sebastian Schmitt

Die Folgen der Erderwärmung sind längst auch in Deutschland spürbar – das zeigt auch die aktuelle Unwetterkatastrophe. Doch Politik und Bürger ziehen daraus bislang kaum echte Konsequenzen, meint unser Autor.

Stuttgart - Heftige Regenfälle und verheerende Überschwemmungen wie zuletzt in Rheinland-Pfalz und Nordrhein-Westfalen hat es in Deutschland früher schon gegeben. Auch die jüngsten Ereignisse, die sehr viele Menschen das Leben gekostet haben, könnte man leicht auf diese Weise abtun. Und aus Sicht der Wissenschaft liegt man damit gar nicht so falsch. Denn nach wie vor ist es schwierig, einzelne Wetterphänomene direkt in Verbindung mit dem Klimawandel zu bringen. Wetter und Klima sind nun mal nicht das Selbe. Doch eines kann die Forschung inzwischen mit hoher Sicherheit sagen: Die Häufigkeit und Intensität solcher Extremwetterlagen hat in den zurückliegenden Jahrzehnten messbar zugenommen – und dieser Trend wird sich fortsetzen. Das gilt nicht nur für Starkregen und Überflutungen, sondern auch für heftige Stürme und lange Dürreperioden.

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