In Hechingen und Rangendingen bereiten sich die Feuerwehren auf ein mögliches Hochwasser am Wochenende vor. Was die Feuerwehrkommandanten sagen.
Am Wochenende droht auch in Hechingen die Hochwasser-Gefahr. Für den Zollernalbkreis gilt eine Unwetterwarnung des Deutschen Wetterdienstes bis Montag, 0 Uhr. Der Wetterdienst rechnet mit ergiebigem Dauerregen und Niederschlagsmengen zwischen 60 und 90 Litern pro Quadratmeter.
Die Hechinger Feuerwehr ist laut Feuerwehrkommandant Frank Brecht vorbereitet. „Wir beachten seit Freitagvormittag die Pegelstände der Starzel kontinuierlich“, so Brecht auf Anfrage unserer Redaktion.
In Hechingen wurde viel in Hochwasserschutz investiert
Sollten die kritischen Pegel erreicht werden, werde in Abstimmung mit der Stadt eine Führungsgruppe einberufen. Besonders die Wasserhöhe an der Johannesbrücke habe man im Blick. „Ein Pegel über zwei Meter ist dort kritisch.“ Besonders flussabwärts in Richtung Weiher und Stein könne es dann Probleme geben.
Aber: „In den vergangenen Jahren hat Hechingen viel in den Hochwasserschutz investiert, die Ufer der Starzel im Weiher wurden inzwischen ausgeweitet.
Am Freitagmorgen jedenfalls war die Lage noch entspannt. Es komme auch darauf an, ob sich Gewitterschübe im Dauerregen bilden. Seine Mannschaft sei aber bereit: „Trotz Urlaub können wir auf 100 Einsatzkräfte zurückgreifen“, informiert der Hechinger Feuerwehrkommandant.
Bauhof hat in Rangendingen Einlaufschächte geleert
Wenige Kilometer starzel-abwärts in Rangendingen bildet sich am Freitagmittag die Führungsgruppe der dortigen Feuerwehr, wie Kommandant Frieder Dieringer mitteilt. Der örtliche Bauhof habe im Laufe der Woche bereits vorgesorgt und alle Einlaufschächte geleert. Weiter habe man die Pegelstände im Blick. „Laut Prognosen sind wir eher Randgebiet“, so Dieringer. Trotzdem seien 50 Einsatzkräfte bereit. „Ich hoffe, dass wir verschont bleiben.“