Trotz schwieriger Marktlage zeigt sich Elring Klinger mit seinen Zahlen zufrieden. Foto: Begemann

Die Transformationsstrategie greift, berichtet das Unternehmen aus Rottenburg im Zusammenhang mit seinem aktuellen Quartalsbericht.

Die ElringKlinger AG hat ihre Geschäftszahlen für das dritte Quartal 2025 veröffentlicht. Dazu schreibt das Unternehmen: „In einem weiterhin schwierigen Marktumfeld erzielte der Konzern einen Umsatz von 395,5 Millionen Euro. (Quartal drei 2024: 440,8 Millionen Euro). Bereinigt um Veräußerungen und Wechselkurse ergibt sich ein leichter organischer Rückgang von 0,6 Prozent. Im bisherigen Jahresverlauf legte der Umsatz organisch um 2,2 Prozent zu.“

 

Das bereinigte EBIT belief sich im dritten Quartal auf 21,2 Millionen Euro. (Quartal drei 2024: 23 Millionen Euro), was einer stabilen bereinigten EBIT-Marge von 5,4 Prozent (Quartal drei 2024: 5,2 Prozent) entspricht. Der operative Free Cashflow entwickelte sich mit 18 Millionen Euro (Quartal drei 2024: -14,1 Millionen Euro) deutlich positiv.

Vorstandsvorsitzender Thomas Jessulat betonte: „Wir setzen unseren Transformationsweg konsequent fort und liegen mit einer bereinigten EBIT-Marge von 5,4 Prozent voll auf Kurs, unser Margenziel zu erreichen.“

Das Geschäft entwickelt sich uneinheitlich

In den Regionen entwickelte sich das Geschäft uneinheitlich. Während die Umsätze in Asien-Pazifik und Südamerika leicht zulegten, waren sie in Europa und Nordamerika rückläufig. Im Segment Erstausrüstung lag der Umsatz mit 261,7 Millionen Euro (Quartal drei 2024: 322,9 Millionen Euro) unter Vorjahr, das Ersatzteilgeschäft wuchs dagegen um 13,2 Prozent auf 96,1 Millionen Euro. Das Segment Kunststofftechnik legte auf 37,4 Millionen (Quartal drei 2024: 32,8 Millionen Euro) zu.

Die Umsetzung der Transformationsstrategie SHAPE30 schreitet weiter voran. ElringKlinger optimiert sein Standortnetzwerk, beendet unprofitable Aktivitäten und fokussiert sich auf wachstumsstarke Geschäftsfelder wie Batterietechnologie. Im laufenden Jahr belasteten Sonderaufwendungen von 35,1 Millionen Euro aus Effizienzprogrammen und einer Kundeninsolvenz das Ergebnis.

Das berichtete EBIT verbesserte sich auf 4,5 Millionen Euro (Quartal drei 2024: -35,2 Millionen Euro). Auch das Ergebnis je Aktie fiel mit -0,07 EUR (Quaral drei 2024: -0,89 Euro) deutlich besser aus. Die Investitionen in Sachanlagen stiegen im Zuge der E-Mobility-Vorbereitung auf 27,8 Millionen Euro (Quartal drei 2024: 18,6 Millionen Euro). Das Net Working Capital sank auf 389,1 Millionen Euro, die Nettofinanzverbindlichkeiten erhöhten sich auf 388,8 Millionen Euro.

Ausblick für das Gesamtjahr 2025 bestätigt

Angesichts stabiler operativer Entwicklung und wirksamer Effizienzmaßnahmen bestätigt ElringKlinger den Ausblick für das Gesamtjahr 2025. Erwartet wird ein Umsatz auf Vorjahresniveau, eine bereinigte EBIT-Marge von rund fünf Prozent sowie ein positiver operativer Free Cashflow zwischen ein und drei Prozent des Konzernumsatzes.