Im Stadtteil Friedlingen sind viele Firmen und Betriebe zuhause, die in den unterschiedlichsten Branchen tätig und erfolgreich sind.
Oberbürgermeister Diana Stöcker und WWT-Geschäftsführer Peter Krause waren im Rahmen ihrer Unternehmensbesuche beim Unternehmen Wittmann-Komet Metall Cutting Saws zu Gast. Außerdem stattete Stöcker auch dem Schnellrestaurant McDonald‘s einen Besuch ab.
In der McDonald’s-Filiale an der Colmarer Straße warf sie einen Blick hinter die Kulissen und durfte sich eine Bild über die Abläufe machen, die die Gäste sonst nicht zu Gesicht bekommen.
Gemeinsam mit Franchisenehmer Thomas Sieberer, Eva Maria Limbourg (Operationsmanagerin für acht Standorte) und Vairiah Kandasamy, Restaurantleiter vor Ort, hatte Stöcker die Gelegenheit, in fachmännischer Begleitung durch Küche, Kühlräume und Lager zu gehen.
In der Küche, so Stöcker, laufe vieles nach System. „Trotzdem ist spürbar, dass sich hier ein eingespieltes Team aufeinander verlassen kann.“ Die Abläufe bei der Zubereitung der Burger und den anderen Bestellungen seien klar getaktet, die Zutaten sind vorbereitet, alles greife gut ineinander.
Mehrmals pro Woche, erfuhr Stöcker, kämen Lieferungen über eine zentral gesteuerte Kette: geprüft, gekühlt und nachvollziehbar. Der Blick in die Kühlräume habe gezeigt, wie viel Organisation hinter jedem Produkt stecke.
Einstieg ins Berufsleben in Deutschland
Neben der Logistik und dem Ablauf direkt vor Ort ist der Arbeitsplatz im Schnellrestaurant für viele Menschen ein echter Türöffner. „Und zwar zum Einstieg ins Berufsleben in Deutschland, zur Sprachpraxis, zum sozialen Ankommen. Das Team ist international. Und es gibt tatsächlich kaum Fluktuation, viele sind seit Jahren mit Herz dabei“, freut sich die Oberbürgermeisterin.
Müllproblematik wurde angesprochen
Auch die Müllproblematik war Thema beim Besuch in Friedlingen. Stöcker erfuhr, dass Mitarbeitende fünfmal täglich Verpackungsmüll im Umkreis einsammeln. Und zudem möchte sich das Team auch an der städtischen Kampagne „Weil. Sauber. Besser.“ beteiligen. Etwa mit eigenen Clean-Up-Aktionen.
Nicht um frische Salat-, sondern um hochwertige Sägeblätter ging es dann beim Besuch bei Wittmann-Komet Metall Cutting Saws. Die Firma, früher unter der Leitung der Familie Wittmann, steht seit Jahrzehnten für die Herstellung qualitätvollen Metallsägeblätter. „Das Unternehmen ist ein bedeutender Bestandteil unserer regionalen Industriegeschichte“, stellt Oberbürgermeisterin Stöcker fest.
Know-How in Sachen Sägeblätter
Wittmann-Komet Metall Cutting Saws beliefert seit mehr als 60 Jahren dem Fachhandel mit hocheffizienten Band-, Bügel-, Säbel-, Hand- und Kreissägeblättern und steht dabei auch für Innovation und Kontinuität.
Das Know-How der traditionellen Sägeblattproduktion in Bezug auf Anwendung, Zahngeometrien, Materialien und Fertigungsverfahren ist enorm. Rund 30 Mitarbeitende sorgen mit ihrem Einsatz dafür, dass die Firma ihre Produkte „Made in Germany“ auf dem internationalen Markt etabliert.
Sägeblatt-Hersteller wurde übernommen
Die Firma, so bekamen Stöcker und Krause mit auf den Weg, wurde kürzlich von Jonas Weber, Ingenieur und Inhaber der traditionsreichen Firma Guhema, übernommen. Guhema stellt seit 1867 ebenfalls Sägeblätter für verschiedenste Maschinensägetypen her und ist ebenso ein Familienunternehmen mit „starkem Fokus auf Qualität und Export“, wie Stöcker erklärt.
„Beide Marken werden mit hohem Engagement weitergeführt und es wird für eine gemeinsame Zukunft am Standort Weil am Rhein investiert. Es ist beeindruckend zu sehen, wie hier Tradition, Unternehmergeist und technische Innovation zusammenkommen“, lobt Diana Stöcker.