Politik und Wirtschaft im Gespräch: Andrea Kopp (von links, stellvertretende CDU-Kreisvorsitzende), Maria-Lena Weiss (CDU-Bundestagsabgeordnete) sowie die beiden Geschäftsführer des High-Tech-Unternehmens HS Automation in Vöhringen, Marc und Rolf Steidiger. Mit der gemeinsam vertretenen Überzeugung: Der Staat soll die Rahmenbedingungen setzen und nicht den Unternehmen die Arbeit erschweren. Foto: CDU

Die Bundestagsabgeordnete Maria-Lena Weiss sprach mit Rolf und Marc Steidiger von HS Automation, einem High-Tech-Unternehmen in Vöhringen, über Herausforderungen und mögliche Lösungsansätze der aktuellen wirtschaftlichen Situation.

Ein Hightech-Unternehmen im Kreis Rottweil wollte die Bundestagsabgeordnete Maria-Lena Weiss (CDU) kennenlernen.

 

Und schon vermittelte die stellvertretende CDU-Kreisvorsitzende und Ortsverbandsvorsitzende von Vöhringen-Wittershausen, Andrea Kopp in ihrer Heimatgemeinde einen Termin bei HS Automation im dortigen Gewerbegebiet.

Lösungen bei Automatisierung

So kam es zu einem Gespräch samt Führung durch den Betrieb. Dabei erfuhren die Teilnehmer viel über die Chancen und Herausforderungen, mit denen die beiden Geschäftsführer Rolf und Marc Steidiger sowie die knapp 20 Beschäftigten konfrontiert sind.

Gegründet im Jahr 1999 als GbR und ein Jahr später umgewandelt in eine GmbH bietet die Firma heute bedarfsorientierte und anwenderfreundliche Komplettlösungen in der Automatisierungstechnik.

„Einfach nur machen lassen“

Die spannenden und tiefgehenden Erläuterungen zu der Geschäftsphilosophie und damit zu den Schwerpunktbereichen Roboter, Pressen, Bandanlagen, Montagemaschinen und Sondermaschinen führten recht bald zu einer Aussprache zwischen Wirtschaft und Politik.

Wenn Rolf Steidiger im Verlauf des Gesprächs in einem knappen Satz sagte, „man soll uns einfach nur machen lassen“, dann kam gerade darin zum Ausdruck, warum heutzutage es immer schwieriger wird, ein Unternehmen erfolgreich und zielorientiert arbeiten zu lassen.

Gerne unternehmerisch tätig

Denn obwohl die Auftragslage gut ist, so der Seniorchef, der seit über 40 Jahren in dem Geschäftsbereich tätig ist, „wurde es uns noch nie so schwer gemacht.“

Nicht anklagend, dazu sind die beiden Geschäftsführer viel zu gerne unternehmerisch tätig, wohl aber als Feststellung.

Der Markt solle entscheiden

„Jede einzelne politische Vorschrift wäre vielleicht noch zu verstehen, aber in der Summe ist es nicht oder kaum mehr zu bewältigen.“ Wenn selbst Stihl erwäge, in die Schweiz zu gehen, dann seien die Alarmzeichen nicht zu übersehen.

Doch wie kann die Wirtschaft am Leben gehalten werden? war die viel diskutierte Frage. Wobei die Antworten darauf sehr viel Einigkeit erbrachte zwischen den beiden Unternehmern und der christdemokratischen Politikerin.

Denn die Quintessenz, dass der Markt entscheiden soll und der Staat die Rahmenbedingungen setzen möge, dass Gängelung durch staatliche Vorgaben und Einschränkungen der falsche Weg ist, war „liegt auf der Hand.“