Lukas Bitschnau (links) und Tobias Hauser sind die neuen Geschäftsführer der Mönchweiler Firma VMR in der Henn Connector Group aus Österreich. Foto: VMR

Mit einem Wechsel in der Geschäftsführung startet die VMR GmbH und Co. KG ins neue Geschäftsjahr. Tobias Hauser und Lukas Bitschnau lösten zum 1. Januar den Unternehmensgründer Thomas Viebrans als Geschäftsführer des Technologieunternehmens ab.

Mönchweiler - Tobias Hauser ist ein langjähriger Mitarbeiter von VMR: Als Vakuumgießer hat er seine Karriere begonnen, vier Jahre später folgte eine Ausbildung zum Zerspanungsmechaniker. Nach fast zehn Jahren Abteilungsleitung übernahm er das Qualitätsmanagement. Es folgte der nächste Karrieresprung: Als Betriebsleiter und Prokurist war er für VMR unterwegs, und nun folgte die Berufung in die Geschäftsführung.

Studium in Innsbruck und London

Dort trifft er auf Lukas Bitschnau, der durch den Zusammenschluss mit der Henn Connector Group seit August 2022 bei VMR tätig ist. Er hat Management und Law in Innsbruck und London studiert und dann seinen Master of Science in Corporate Development in St. Gallen abgelegt. Mehr als fünf Jahre war er als Unternehmensberater tätig. Nun möchte der gebürtige Österreicher seine Fähigkeiten am Standort Mönchweiler einbringen.

Auch Kinder verlassen Unternehmen

Thomas Viebrans hatte VMR im Juni 2022 an die Henn Connector Group aus Österreich, ein international agierendes Unternehmen mit Fokus auf innovative Verbindungstechnologie, verkauft. Auch seine Kinder Dennis Viebrans und Yvonne Viebrans-Schenk sind zum Jahresende 2022 aus dem Unternehmen ausgeschieden.

Umsatz erneut gesteigert

Eigentümer und CEO der Henn Connector Group, Martin Ohneberg, blickt zufrieden auf die Entwicklung des Unternehmens. Nach dem Rekordjahr von 2021 mit einer Umsatzsteigerung von 45 Prozent hat man im vergangenen Jahr den Wachstumskurs weitergeführt. Der Umsatz konnte nochmals um rund zehn Prozent auf 137 Millionen Euro gesteigert werden. Dabei wurden die weltweite Präsenz weiter ausgebaut und die Diversifizierung vorangetrieben.

Als Arbeitgeber attraktiv

Für Ohneberg sind die Übernahme von VMR und die damit verbundene Entwicklung des Unternehmens "ein bedeutender Schritt in Richtung Technologie-Erweiterung". Für VMR erweitert sich als Teil der Henn-Gruppe nicht nur das Portfolio an Fertigungstechnologien, sondern auch die Attraktivität als Arbeitgeber. Henn zählt schon lange zu den internationalen Unternehmen, die jährlich mit dem Prädikat "Great Place to Work" ausgezeichnet werden – 2022 erstmals als "Great Place to Work für Millenials".