Teubert Maschinenbau ist der Prototyp des innovativen Mittelständlers: Wolfgang Teubert und Tamara Teubert-Braun stellten IHK-Hauptgeschäftsführer Thomas Albiez (Bildmitte) das Unternehmen vor. Foto: IHK Schwarzwald-Baar-Heuberg/ Jeremias Kleine

Thomas Albiez besucht das Blumberger Unternehmen und schaut sich an, wie Teubert mit modernen Herausforderungen in der Wirtschaft umgeht.

Teubert Maschinenbau wurde einst 1963 von Joachim Teubert gegründet und hat seitdem einige Entwicklungen und Veränderungen erlebt. Das schreibt die Industrie- und Handelskammer (IHK) Schwarzwald-Baar-Heuberg in einer Mitteilung. Teubert beschäftigt heute in Blumberg rund 120 Mitarbeiter und ist damit ein bedeutender Arbeitgeber für die Stadt und Region.

 

Von dort werden Standard- und Sondermaschinen zur Verarbeitung von Partikelschäumen und faserverstärkten Thermoplasten für den weltweiten Einsatz geplant, entwickelt, konstruiert und gebaut. Grund genug für Hauptgeschäftsführer Thomas Albiez von der IHK, die Firma zu besuchen, heißt es in der Mitteilung.

Das Unternehmen ist demnach tief in der Region um Blumberg verwurzelt und engagiert sich auch über die Wirtschaft hinaus für den Standort. Im Jahr 2002 hat Sohn Wolfgang Teubert die Geschäftsführung von Joachim Teubert übernommen. Mit dieser Grundlage führte Tamara Teubert-Braun seit 2018 das Unternehmen in die dritte Generation: „Unsere Belegschaft ist eine gesunde Mischung – mit dem Wissen und Rückhalt vieler langjähriger Mitarbeiter, die wertvolle Erfahrungen teilen und mit dem Antrieb neuer Kollegen, die die Entwicklung mit neuen Ideen vorantreiben“, sagt sie.

„Wir wachsen stark. Das freut uns. Und unsere vielen Stammkunden haben großen Anteil daran. Kunden investieren in Investitionszyklen von rund 40 Jahren. Da ist Verlässlichkeit wichtig. Und bei Teubert auch gegeben“, so Wolfgang Teubert.

Aktuelle Rahmenbedingungen

Gesprochen wurde beim Besuch des IHK-Geschäftsführers auch über die aktuellen Rahmenbedingungen im Maschinenbau. Schwierige Standortbedingungen in Deutschland, wachsende Bürokratielasten und steigende Energiekosten schwächen die Wettbewerbsfähigkeit des Mittelstands gegenüber internationalen Märkten, schreibt die IHK.

Das Unternehmen begegne diesen wachsenden Herausforderungen aber mit unternehmerischer Weitsicht, Innovationswille und dem Mut, neue Wege zu gehen.