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Unterkirnach Wenn das Wasser fehlt

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Die erste Gruppe hat den steilen Aufstieg zum Hochbehälter geschafft. Fotos: Schimkat Foto: Schwarzwälder Bote

Anlässlich der Eröffnung des Premiumwanderwegs "Wie wohnt Wasser?" gab Landschaftsgärtnermeister und Werkhofleiter Manfred Riehle den erfahrenen Wanderführer.

Unterkirnach. Manfred Riehle war es, der den ersten Teil des Wanderwegs 2011 konzipiert hat. Auch den zweiten Teil, der zur Qualifizierung des Premiumwanderwegs führte, wurde mit witzigen Details bestückt.

Als der Wanderweg "Wie wohnt Wasser" gebaut wurde, konnte Riehle aus dem Vollen schöpfen. Man konnte dem Murmeln des Wassers lauschen oder kleine Schiffchen bauen und kleine Rennen auf den Bächlein veranstalten und vieles mehr. Aber was sollte er jetzt noch auf der neuen Schleife zur Komplettierung des Wanderwegs ergänzen? Riehle wusste, was heute mehr und mehr ein Thema ist und auch bleiben wird. Er ging der Frage nach, was passieren würde, wenn es kein Wasser oder kaum mehr Wasser geben sollte? Eine Frage, die in vielen Ländern der Erde schon bittere Realität ist. Genau das wird auf dem neuen Teil des Weges zu sehen sein: Ausgetrocknete Wassertröge für Tiere, trockene Wasserhähne und fragende Blicke von Quelline und Tanni, den kleinen Hauptfiguren des Wasserwegs.

Da konnte Ralf Scherer im Hochbehälter auf dem Erlebnispfad noch aus dem Vollen schöpfen, denn die Becken im Hochbehälter sind mit klarem Quellwasser gut gefüllt.

1952 wurde der erste Hochbehälter am Eingang zum heutigen Erlebnispfad gebaut. Vorher habe man sich das Wasser selbst von Brunnen und Quellen holen müssen, oft auch vom Nachbarn, wofür man auch manchmal bezahlen musste, erklärte Scherer. Der jetzige Hochbehälter, der so hoch liegt, dass das Wasser ohne Pumpen bergab fließt, wurde 1970/71 errichtet. 1978 wurde ein Kalkfilter eingebaut, da das Quellwasser sehr weich ist, erläuterte Scherer den interessierten Wanderern.

Chlor zuzusetzen sei in Unterkirnach kein Thema, betonte er. Fünfmal im Jahr werde das Wasser vom Landratsamt geprüft, in seinem Büro im Rathaus werde ihm eine Warnung und eine eventuelle Störung im Hochbehälter angezeigt, dann würde sich der Wassermeister auf den Weg machen.

Das Wetter am Sonntag war so hochsommerlich, dass sich manche Besucher des Wasserwegs dankbar am Hochbehälter mit kühlem Wasser erfrischten, bevor es weiter zu den nächsten Erkundungen ging.

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