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Unterkirnach Wahl wirbelt Planung durcheinander

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Bürgermeister Andreas Braun blickt auf ein schwieriges Jahr zurück, aber auch in die Zukunft. Foto: Schimkat Foto: Schwarzwälder Bote

Unterkirnach. Es war ein Jahr der Aufs und Abs in der Gemeinde, vor allem im gewerblichen Bereich. Bürgermeister Andreas Braun ist jetzt seit fünf Jahren in Unterkirnach im Amt. Im Interview mit unserer Zeitung blickt Braun auf das vergangene Jahr zurück.

War dieses Jahr das schwierigste Jahr in Ihrer Amtszeit?

Dieses Jahr war sehr herausfordernd, vor allem durch die Nachricht, dass die Firma Wahl ihre gesamte Produktion nach Peterzell verlagert, das war eine sehr große Enttäuschung für mich, doch ich schaue nach vorne.

Hätten Sie den Wegzug von Wahl vermeiden können, wenn sie früher davon gewusst hätten?

Die eine oder andere Entwicklung hätten wir vielleicht vornehmen können, aber den Wegzug hätten wir nicht vermeiden können. Auf jeden Fall hätten wir es nicht so eilig gehabt mit der Räumung des Abendgrund I (ehemaliges Gutmann-Areal). Wir hätten auf die Zusage über die Nutzbarkeit des Areals gewartet und dann erst das Grundstück gekauft.

Glauben Sie wirklich, dass das Hallenbad mit den geplanten Sparmaßnahmen erhalten werden kann?

Es gibt Sparmaßnahmen und Einnahmeverbesserungen. Mit der Hapimag-Ferienanlage haben wir besprochen, dass sie sich pro Gast in Form einer Umlage finanziell beteiligt. 46 000 Übernachtungen pro Jahr sind nicht gerade wenig. Wir passen die Öffnungszeiten an und erreichen damit Einsparungen. Auch erhöhen wir die Eintrittspreise, mit dem Hapimag zusammen haben wir 73 000 Übernachtungen in Unterkirnach und können die Einnahmensituation deutlich verbessern.

Hätte das Fehlen des Hallenbads große Auswirkungen auf die Besucherzahl von Touristen in Unterkirnach?

Der touristische Anteil ist sehr gering. Mit Gästekarte kamen, zusätzlich zu den Feriengästen, rund 7100 Badegäste im Jahr 2017 ins Hallenbad. Ein Drittel davon sind Kinder und Jugendliche. Hinzu kommen noch Schulklassen und etliche Besucher von Vereinen. Insgesamt kommen wir auf rund 18 000 Badegäste jährlich.

Wie viele Besucher hat das Bad im Jahr?

Tagesgäste mit Jahreskarte kommen 769, Tagesgäste, die jedes Mal Eintritt bezahlen, sind es 3502. 2134 Kinder besuchen das Bad. Hier entscheidet der Nutzer über den Erhalt des Bads.

Wie oft benutzt die Schule das Bad und ist es kostenlos?

Die Schule hat einmal in der Woche eine Doppelstunde und bezahlt eine Pauschale.

Glauben Sie, dass ein Run auf die Grundstücke am Sommerberg II herrschen wird, denn die Preise werden sehr hoch sein.

Die Preise sind marktgerecht. Ich bin überzeugt, dass bis in drei bis vier Jahren alle verkauft sind.

Sind Sie der Meinung, dass sich im Abendgrund I wieder Firmen ansiedeln? Schließlich haben Sie alle Betriebe dort sozusagen "weggejagt", und das hat sich herumgesprochen.

Ich bin überzeugt, dass sich dort hinten wieder Firmen ansiedeln werden, wenn das gesamte Areal zurückgebaut ist. Wir haben immer wieder Nachfragen.

Sie wollen doch das Haus T, also die ehemalige Turnhalle, die in Maria Tann auf Villinger Gemarkung steht, mit Villingen tauschen, wie weit sind da die Verhandlungen gediehen?

Wir sind im Gespräch mit Villingen, mehr kann ich dazu im Augenblick nicht sagen.

Wie wollen Sie erreichen, dass mehr Familien nach Unterkirnach ziehen und hier bauen, gerade bei den Preisen am Sommerberg II?

Der Trend geht mehr zu Mehrfamilienhäusern, aus diesem Grund haben wir dort oben auch drei Mehrfamilienhäuser vorgesehen. Die Entwicklung in Unterkirnach ist positiv, die Bürger entscheiden mit.

Wie sieht es mit dem Fohrenhof aus, der Vertrag der Caritas läuft in zwei Jahren aus?

Von der Caritas habe ich noch kein positives Signal erhalten. Es wäre schön, wenn wir generell mehr erfahren würden.

Ich wünsche mir mit meinen Bürgern für das Jahr 2019 ein gutes Miteinander, und dass sie alle positiv in die Zukunft sehen – trotz des angekündigten Wegzugs der Traditionsfirma Wahl. Es ist darin eine neue Chance für Unterkirnach zu sehen.   Die Fragen stellte Hella Schimkat.

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