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Unterkirnach Spielscheune bleibt geschlossen

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Bild mit Mundschutz – das ist gerade Alltag für Silke Muller vom Tourist-Büro und Bürgermeister Andreas Braun.Foto: Schimkat Foto: Schwarzwälder Bote

"Es wäre schön, wenn die Pandemie-Regeln einheitlich wären, das würde es einfacher machen, diese auch einzuhalten", erklärt Bürgermeister Andreas Braun.

Unterkirnach. Man müsse die Pandemie ernst nehmen, trotzdem sei er relativ entspannt – denn die ersten drei Monate im Frühjahr hätten ihn und auch seine Mitarbeiter geprägt, berichtet er, "Wir hoffen, dass die Zahlen, die heute schon hoch sind, nicht noch weiter steigen", wünscht er sich.

Es sei schon schwer verständlich für die Bürger, dass in Gaststätten bis zu zehn Personen an einem Tisch sitzen dürfen, egal, aus wie vielen Haushalten sie kommen – privat dürften jedoch nur zehn Personen aus zwei Haushalten zusammen kommen, so Braun.

Im Rathaus sind die Mitarbeiter auf zwei Stockwerke aufgeteilt: "Bürgerservice, Tourismus, Kassenbereich und Fragen zu Bausachen befinden sich auf einer Etage." Sollte es zu einem Quarantäne-Fall oder einer Infektion kommen, würde alles für die Bürger weiter laufen, so Braun.

Der Werkhof sei in zwei Bereiche aufgeteilt: "Ein Bereich bleibe im Werkhof, in die Sozialwohnungen ein paar Meter weiter ziehen vier Kollegen aus dem Werkhof", sodass der Winterdienst selbst im Fall einer Infektion problemlos gestemmt werden könne.

Braun, der während des Gesprächs noch glaubte, dass die Spielscheune geöffnet bleiben könne, meldet sich zwei Stunden später und erklärt, die Spielscheune sei ab diesem Dienstag geschlossen. Er habe mit dem Landratsamt telefoniert, wo man der Meinung war, die Spielscheune möge die Gemeinde als Vorsichtsmaßnahme schließen. So sei auch das Herbst-Ferienkarussell abgesagt, 22 Kinder hatten sich für das Ferienkarussell angemeldet. Die sechs Kinder aus Unterkirnach würden anderweitig betreut, für die verbleibenden 16 auswärtigen Kinder gebe es leider keine Lösung, so der Bürgermeister.

Auf die Frage, wie er mit den Hallen umgehe antwortet Braun: "Es werden dort nur noch zwingend notwendige Veranstaltungen wie Gemeinderatssitzungen stattfinden." Sportliche Aktivitäten, wie zum Beispiel Gymnastik und Kinderturnen, lasse er ebenfalls noch zu, solange die Hygieneregeln eingehalten werden. Ab der nächsten Gemeinderatsitzung werden die Daten der Personen erfasst, die in die Halle kommen.

Eine Entwicklung bereite ihm Sorgen, erklärt er: Das Miteinander im Ort sei nicht mehr so gut. "Leute verpetzen sich und beobachten sich."

Was die Einhaltung der Regeln betreffe, werde er niemanden vom Rathaus und Werkhof zur Kontrolle losschicken: "Ich schaue selbst immer wieder in Gast- und Sportstätten vorbei. Wenn ich Beschwerden höre, es ist doch besser, selbst mit den Bürgern zu sprechen."

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Bitte beachten Sie: Die Kommentarfunktion unter einem Artikel wird automatisch nach sieben Tagen geschlossen.

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