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Unterkirnach Schonfrist für Treppenverbindung

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Die Entscheidung über die Treppe vom Eichhaldeweg zur Talstraße wurde verschoben. Es werden noch Informationen zur Treppe eingeholt.Foto: Schimkat Foto: Schwarzwälder Bote

Unterkirnach (hs). In der Gemeinderatsitzung wurde der Tagesordnungspunkt zum Rückbau der Treppe Talstraße/Eichhaldeweg zum emotionalen Thema.

Einige Anwohner kämpften buchstäblich um den Erhalt der Treppe, die laut Verwaltungsvorlage abgebaut werden sollte. Auch einige Gemeinderäte sprachen sich gegen den Rückbau aus, sodass der Tagesordnungspunkt verschoben wurde und erst dann wieder auf den Tisch kommt, wenn die Kosten sowohl für eine Sanierung wie auch eine neue Treppe vorliegen.

In der Bürgerfrageviertelstunde meldete sich Inge Wimmer zu Wort und fragte, wie die Treppe innerhalb eines Jahres so marode werden konnte, wenn doch alle Treppen jedes Jahr begutachtet werden. "Jetzt sollen die Fußgänger zu einem Umweg gezwungen werden, der direkt in der Kreuzung der Talstraße mündet, wo Fahrzeuge aus vier Richtung angefahren kommen, und oft sehr schnell", zeigte sie kein Verständnis. Warum werde Geld für die Zerstörung von Infrastruktur in die Hand genommen, wollte sie wissen.

Werkhofleiter Manfred Riehle erklärte, dass der Werkhof eine Treppe in dieser Größe nicht reparieren könne, auch sei der Unterbau marode und berge Gefahren. Auf seine Antwort, eine Fachfirma habe die Treppe begutachtet, fragte Inge Wimmer, ob dem Gemeinderat ein Angebot vorliege. Es habe nur eine visuelle Kostenschätzung gegeben, so Bürgermeister Andreas Braun.

Eine Bürgerin meinte, für das Alter von 50 Jahren sei die Treppe in einem Top-Zustand, sie müsse ja nicht vergoldet werden, nur verkehrssicher sein. Braun vertrat die Auffassung, die Treppe werde nicht oft genutzt.

Bei der Beratung berichtete Riehle, alle Treppen seien an der Schmerzgrenze, aber diese hier sei die längste und im schlechtesten Zustand.

Bernhard Kuberczyk sprach Klartext: "Wir brauchen keine Vorträge, sondern eine Treppe, die sicher ist." Der Gemeinderat habe noch nie intensiv über die Treppe diskutiert. Jetzt plötzlich, wo die Firma Wahl weggehe, sage man, es müsse gespart werden und die Treppe müsse zurückgebaut werden. Sein Vorschlag lautete, dass in diesem Jahr nichts an der Treppe gemacht werde. Aber im Frühjahr soll die Gemeinde beraten, Kassensturz machen und entscheiden, ob die Treppe saniert oder neu gebaut werde.

Patrick Seng schloss sich Kuberczyk an und fragte, wieso vor der Treppe am Felsenpark ein Schild "Privatweg" stehe, das sei für ihn nicht durchdacht.

Susanne Ciampa betonte, die Treppe werde stark genutzt. "Ich bin dafür, dort eine Treppe zu erhalten und eine neue Treppe zu bauen", an der Kreuzung werde gerast, das sei für Kinder und auch Erwachsene gefährlich.

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