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Unterkirnach Schlossbergstuben belasten den Club

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Ehrungen bei der Alemannia: Armin Haberstroh, 25 Jahre aktiv, Ingrid Günter und Irene Müller-Wecker für besondere Verdienste. Für 50-jährige Mitgliedschaft wurden zu Ehrenmitgliedern ernannt: Walter Weißer, Roland Weißer, Edelfried Müller, Dietmar Helmstädter, Siegfried Baumann, Andreas Günter, Lothar Franke, Rita Günter und Eckhardt Neugart. Oliver Mick (ganz rechts) erhielt die goldene Vereinsehrennadel für jahrzehntelange Verdienste für den Fußballclub. Foto: Schimkat Foto: Schwarzwälder Bote

Der FC Alemannia hat ein schwieriges und turbulentes Jahr hinter sich, auch die nächsten Jahre werden nicht einfach werden.

Unterkirnach. In der Mitgliederversammlung im Stadthof berichteten der Vorsitzende, Martin Kuberczyk, und Schriftführer Alexander Kellner, dass der sportliche Absturz der ersten Mannschaft in die Kreisliga B alle Mitglieder stark getroffen habe. Jetzt könne es nur noch aufwärts gehen, erklärte Kuberczyk. Nachdem Trainer Robert Logusan vorzeitig das Handtuch geworfen hatte, versuchten Gerhard Fichter und Co-Trainer Oliver Mick noch das Ruder herumzureißen, aber es war schon zu spät.

Positiv sei, dass der FC auf drei Schiedsrichter bauen könne, betonte der Vorsitzende. Die Damen-Mannschaft habe eine Spielegemeinschaft mit der DJK Villingen gebildet und spielt in dieser Saison in der Frauenbezirksliga. Dies sei sportlich schwierig, da aufgrund zu weniger Mannschaften keine Kreisliga gebildet werde und alle Teams in die Bezirksliga hochgezogen wurden, so der Vorsitzende.

Sportwochenende, Dorffest, Weihnachtsmarkt und erstmals das Schaufenster der Vereine forderten die Mitglieder zusätzlich, fuhr er fort. Außer dem sportlichen Ziel, wieder aufzusteigen, muss sich der FC auch auf das 775-jährige Bestehen der Gemeinde vorbereiten. Und da die Zeit bekanntlich rast, wird auch das 100-jährige Vereinsbestehen im Jahr 2021 schneller vor der Tür stehen, als allen lieb ist, so der Vorsitzende. Die Beitragsstruktur müsse geändert werden, schließlich sei der Beitrag seit Jahren nicht erhöht worden, betonte er und wies darauf hin, dass die Kasse zwar noch einen ordentlichen Bestand aufweise, aber das große Jubiläum auch eine Stange Geld kosten werde. Das Narrentreffen habe zwar einen guten Batzen in die Kasse gebracht, aber dann sei eine Steuerzahlung auf den Tisch gekommen und die ganze Arbeit sei sozusagen vergeblich gewesen. "Wir müssen dringend einen Förderverein gründen", erklärte Kuberczyk und drückte die Hoffnung aus, dass sich hierzu Mitglieder melden, die Verantwortung übernehmen möchten. Und damit nicht genug, drückt den FC auch insofern der Schuh, dass sich die Situation in den Schlossbergstuben zugespitzt hat. Die Schlossbergstuben stehen leer, der letzte Pächter habe sie in einem üblen Zustand hinterlassen und die finanziellen Ausfälle, da es zur Zeit keine Pacht gebe, belasteten den Verein ebenfalls.

Jule Herberholz berichtete, dass die erste Mannschaft zur Zeit auf dem fünften Tabellenplatz liegt, Schützenkönig war Jan Koch mit sieben Toren. Die zweite Mannschaft liegt in der Kreisliga B auf dem achten Tabellenplatz, wobei Paolo Zannini 18 Tore schoss. Die Damen liegen zur Zeit auf dem siebten Platz. Oliver Flick, der nach zehn Jahren die Leitung der AH-Mannschaft abgab, konnte diesmal von keinem Turniersieg berichten. Aber das Großfeldspiel in Unterkirnach habe man gewonnen.

Bürgermeister Andreas Braun zeigte sich von der Jugendarbeit, die Conny Ries leistet, beeindruckt, ebenso davon, was der Festausschuss sowie alle ehrenamtlichen Helfer auf die Beine stellen. Die Gemeinde sei mit Nachdruck dabei, eine Lösung für den Sportlertreff zu finden, betonte er.

Die Wahlen waren problemlos. Jan Koch wurde zum stellvertretenden Vorsitzenden wiedergewählt, ebenfalls Alexander Kellner als erster Schriftführer. Cornelia Ries wurde als langjährige Jugendleiterin bestätigt. Gerhard Fichter hörte als Mitglied des Spielausschusses auf, Pierre Wimmer blieb im Ausschuss, Marcel Rötele ist neu.

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Bitte beachten Sie: Die Kommentarfunktion unter einem Artikel wird automatisch nach sieben Tagen geschlossen.

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