Warum sehe ich diesen Hinweis?

Sie sehen diesen Hinweis, weil Sie einen Adblocker eingeschaltet haben oder im privaten Modus surfen. Deaktivieren Sie diesen bitte für schwarzwaelder-bote.de, um unsere Artikel ohne diesen Hinweis lesen zu können.

Mehr zum Thema Adblocker / Privater Modus und wie Sie diesen deaktivieren, finden Sie, indem Sie auf deaktivieren klicken.

Deaktivieren

Unterkirnach Rund 100 besuchen die Schule

Von
Über die Roggenbachschule berichtet Schulleiterin Andrea Blessing. Foto: Schimkat Foto: Schwarzwälder Bote

In der öffentlichen Gemeinderatssitzung trug Andrea Blessing, Schulleiterin der Roggenbachschule, den Sachstandsbericht zum aktuellen Schuljahr, der hauptsächlich an die neuen Gemeinderäte gerichtet war, vor.

Unterkirnach. Viele Zahlen seien noch Prognosen, da das Schuljahr gerade erst begonnen habe und sich noch einiges ändern könne, erklärte sie. Sie nannte als erstes Beispiel die Schülerzahlen, die sich seit Beginn des Schuljahres von 95 Schüler auf 97 erhöht hatten. Die Schüler besuchen fünf Klassen, da die zweite Klasse jetzt geteilt wurde, so Andrea Blessing.

26 Erstklässler seien dazugekommen, 60 Schüler besuchen die Schule montags bis freitags von 7 bis 15 Uhr, 30 Schüler besuchen die Schule von 8 bis 16 Uhr. "Wir beschäftigen neun Lehrkräfte, sieben pädagogische Mitarbeiter, eine Schulsekretärin und einen FSJ-ler (freies Soziales Jahr)." Die Eltern wählen, ob ihr Kind ganztags die Schule besuchen will. Der Unterricht und die Betreuung sei von 8 bis 16 Uhr kostenfrei, nur das Mittagessen werde berechnet, so die Schulleiterin.

Die Bürokratie sei eine Katastrophe, alle Neuerungen im Lehrplan müssen die Lehrkräfte ausbaden, kritisierte Bürgermeister Andreas Braun. Es sei fast unmöglich, gutes Reinigungspersonal zu bekommen, zur Zeit habe man ein Team von vier Personen, das sei zu wenig, beklagte Braun.

Auf die Frage von Susanne Ciampa, wie hoch der Anteil von Schülern mit Migrationshintergrund sei, antwortete Andrea Blessing, er liege um die zehn Prozent. Einige könnten so gut wie kein Deutsch sprechen. Dass der Englischunterricht nicht mehr ab der ersten Klasse, sondern ab der dritten Klasse beginne, hielt Susanne Ciampa für die bessere Lösung.

Rolf Weißer wollte wissen, ob zum Beispiel auch ältere Kinder die erste Klasse zum Beispiel wegen geringer Deutschkenntnisse besuchen. "Wir versuchen alle Schüler altersgemäß in die richtigen Klassen zu integrieren", antwortete Andrea Blessing.

Die Kommune bezahle das Mittagessen, ebenso die Früh- und Spätbetreuung, der Anteil der Eltern liege bei einen Euro pro Stunde, beantwortete sie die Frage von Rolf Weißer.

Zum Thema Gebäude und Ausstattung lud Andrea Blessing alle Gemeinderäte ein, die Schule zu besuchen und sich alles anzuschauen. "Wir haben hier eine sehr gute Schule und die Gemeinde wird dafür sorgen, dass das so bleibt", unterstrich Belz.

Patrick Seng erkundigte sich über die Entwicklung der Schülerzahlen. "Wir waren mal 80 Schüler, aber das wird sich um 100 einpendeln", antwortete Andrea Blessing. Die Geburtenzahlen würden den Anstieg anzeigen und sie sei zuversichtlich, dass es in Richtung Zweizügigkeit gehe.

Wie die Belegung der Räume sei, fragte Seng. Andrea Blessing antwortete, dass alle Räume belegt seien, da ja insgesamt 15 Räume anders genutzt würden, sei es vom Musikverein oder anderen Vereinen zur Probe und den Jugendräumen. Das Angebot des Mittagstischs sei angemessen, beantwortete sie die Frage von Seng. Auf seine Frage, was sie sich von der Kommune für die Schule wünsche, antwortete sie WLAN habe die Schule bereits, jetzt gehe es noch um die Endgeräte.

Artikel bewerten
1
loading

Top 5

0

Kommentare

Artikel kommentieren

Bitte beachten Sie: Die Kommentarfunktion unter einem Artikel wird automatisch nach sieben Tagen geschlossen.

Bitte beachten Sie: Die Kommentarfunktion unter einem Artikel wird automatisch nach sieben Tagen geschlossen.