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Unterkirnach Quallen lassen es richtig krachen

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Der FC liefert beim Ball der Unterkirnacher Kieschtock-Zunft unter dem Motto "Alles unter Wasser" ein rasantes Wasserballett in der ausverkauften Schlossberghalle. Da taucht viel Meeresgetier auf der Bühne und im Publikum auf. Fotos: Schimkat Foto: Schwarzwälder Bote

"Hast Du Hunger oder Durst, hast Du einen Riesenfrust": Die Unterkirnacher Kieschtock-Zunft brachte mit ihrem Zunftball "Alles unter Wasser" einen Knaller nach dem anderen, in der ausverkauften Schlossberghalle herrschte super Stimmung, viel feuchtes Getier saß an den Tischen und amüsierte sich prächtig.

Unterkirnach. Von wegen nix Gastronomie in der Kirne: Im Unterwasser-Erlebnisrestaurant gab es frischen Fisch, gerade mal fünf Minuten alt. Nur die Forellen waren aus, denen hatte der Biber zur Flucht verholfen. Alles war flüssig, nur als es ans Bezahlen ging, waren die Gäste "nicht flüssig". Die Zunftküken wirbelten als Haifische über die Bühne, die ­Beerewieble tanzten ganz in Rot als Riesenkrabben, und bildschöne leuchtende Quallen mischten die Bühne auf.

Jürgen Weißer lamentierte in der Bütt über die fehlende Gastronomie: "Sind wir giezig oder zu luut, jeder neue Wirt nimmt sofort den Hut", stellte er ratlos fest. Der FC im Badehöschen lieferte ein rasantes Wasserballett, war es der letzte Auftritt im Aqualino? Das ließen sie offen und gleichzeitig hoffen. Tino Kratt und Jürgen Weißer brachten mit einem erotischen Handtuchtanz die Damenwelt in Fahrt, und auch das Männerballett mit feschen Blondinen brachte die Halle zum Beben.

Der Schultes und Oliver Speth nahmen ein Entspannungsbad und grübelten, wie sie Kohle ins Dorf bringen könnten. Dazu müssten zuerst die Biber und die Wildsaue weg, aber wie? Den Biber darf man nicht verschießen, die Wildsaue trifft keiner, doch der Schultes wusste Rat: "Die muss man verschrecke, den Biber mit einem uncharmanten Bild in Großformat vom Gemeinderat Jürgen Weißer, und die Wildsaue auch nicht gerade charmant mit einem Bild vom Roland Dufner, vor dessen Haustür sie immer rumlungern." Und wie kommt dann die Knete ins Dorf? "Wir machen aus dem Schlemmerdorf ein Diätdorf, das wird auch mir nicht schaden", wusste der Schultes Rat. Der Hammer war sein Vorschlag, eine Vignette für die Raser durchs Moosloch anzuschaffen, 100 Euro pro Raser, pro Fahrt, so wird das Dorf wieder flüssig.

Kreischalarm gab es bei den beiden Rote-Kreuz-Damen Regina Lehmann und Sylvia Obergfell, die zum Einsatz auf die Bühne flitzten und keifend feststellten, dass da kein blutendes Opfer lag. Die Sylvia jagte die Regina unters Publikum, und sie fand auch ein Opfer, das sie auf die Bühne schleifte und auf die Bank knallte. Sylvia las aus dem Rettungsbuch vor, was es zu tun gab, und Regina verknotete fachgerecht die Gräten. Da kam Freude auf.

Ohne Kostümprämierung gibt es keinen Zunftball: Hier waren die Schönsten die Kürnachhexen als Muscheln, gefolgt vom U-Boot und den Tiefseetauchern und Meerjungfrauen. Der Fanfarenzug, die Mädels, die Holzwieber, die Beerewieble, sie alle gaben tanzend ihr Bestes, und für die Ansage sorgten Stefanie Jaccaud und Oliver Speth. Regie führte Marco Jäckle, den Vorhang bedienten Markus Jäckle und Roland Peduzzi, für Licht und Spot sorgten Christian Schweiger und Fabian Koch, für den richtigen Ton waren Dominic Krezalek und Max Reich zuständig.

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