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Unterkirnach Naturkindergarten erhält keine Chance

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Am Freitagabend haben sie sich schweren Herzens für die Auflösung entschieden, hier mit einigen Kindern (von links): Kitty Reiner, Carina Schneider, Tabea Neugart, Patrick Neugart und Leonie Wimmer. Foto: Schimkat Foto: Schwarzwälder Bote

Der Naturkindergarten ­Löwenzahn ist Geschichte, bevor er eine Chance hatte, zu starten. Am Freitagabend traf sich der Vorstand des Trägervereins des Naturkinder­gartens und löste sich auf.

Unterkirnach. "Wir sind sehr frustriert", erklärten die Vorstandsspitze Leonie Wimmer und Patrick Neugart sowie Kassiererin Carina Schneider, Tabea Neugart und Kitty Reiner. Die gesamte Arbeit und Ideen, die sie bisher in die versuchte Gründung des Naturkindergartens gesteckt hatten, sei vergeblich gewesen. Dieser Kindergarten sei in Unterkirnach augenscheinlich nicht erwünscht.

Am 24. Mai 2019 wurde der Trägerverein Naturkindergarten Löwenzahn gegründet. Der Verein habe nur ein Jahr Zeit gehabt, seinen Vereinszweck zu erfüllen, erklärte Leonie Wimmer im Gespräch mit dem Schwarzwälder ­Boten. "Wir hätten bis zum März 2020 fünf Kinder gehabt, drei weitere wären im Juli, September und April 2021 sicher dazugekommen, inzwischen seien die Familien abgesprungen und hätten ihre Kinder im Naturkindergarten Oberkirnach angemeldet", zeigte Leonie Wimmer auf.

Der Trägerverein stellte sich bei Aktionen am Weihnachtsmarkt Unterkirnach, an zwei Naturparkmärkten und weiteren Aktionen vor. "Wir führten mehrere Gespräche mit Bürgermeister Andreas Braun und auch mit dem Ausschuss für Kindergartenfragen, dem Birgit Kodet, Susanne ­Ciampa, Patrick Seng, Elke Armbruster und Andreas Braun angehören, vor", so ­Patrick Neugart .

Mit Braun hätten sie den Naturkindergarten in Königsfeld besucht. Einen möglichen Standort am Hardtwald, an der Freilichtbühne, Standorte am Wasserspeicher und dem Rüttele Acker hätten zur Diskussion gestanden, für die Standorte hätten sie Exposés erstellt. Geplant sei ein Bauwagen plus ein Tipi und ein Materiallager gewesen.

Dann hätten sie eine Mail von Horst Belz erhalten mit der Aussage, der Naturkindergarten lasse sich nicht realisieren, so Neugart. Immer wieder hätten sie vom Bürgermeister gehört, dass aufgrund des komplexen Themas "Kindergarten" im Augenblick keine Aussage möglich sei.

"Wir haben bis heute keine Information erhalten und sowieso keine Aussicht auf eine konkrete Aussage innerhalb eines Jahres", bedauerte ­Leonie Wimmer. "Wir hatten sogar angeboten, dass wir uns den Naturkindergarten unter kommunaler Trägerschaft ­vorstellen konnten", ergänzte sie.

Alle Mitglieder seien fristgerecht angeschrieben worden, erklärte sie, dann wurde abgestimmt und der Trägerverein aufgelöst. Das Vereinsvermögen gehe laut Satzung an die Gemeinde und sei zweckgebunden im Sinne der Kinder und Jugendbildung zu verwenden.

Es wurden Raphael ­Schneider und Kitty Reiner als Kassenprüfer gewählt. Ihre Aufgabe ist jetzt noch, die Prüfung aller Belege und die Jahresrechnung.

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