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Unterkirnach Mittelalterlicher Wintermarkt auf Maria Tann

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Buntes Treiben: Die Besucher strömen auf den Wintermarkt bei Maria Tann und genießen die mittelalterlich wirkenden Gaukler und Musiker. Foto: Schimkat

Unterkirnach - "Ist das schön hier." Die Besucher des mittelalterlichen Wintermarkts zeigten sich am Wochenende durchweg begeistert von der Atmosphäre im Festwald und dem Jugendstilsaal von Maria Tann.

Der zweite Mittelaltermarkt war noch ein größerer Erfolg als der erste Wintermarkt vor einem Jahr. Es hatte sich herumgesprochen, dass hier Gaukler, Händler und Musikanten, alle mittelalterlich gewandet, für Stimmung und natürlich auch für kulinarische Genüsse an drei Tagen sorgen. Alle 20 Minuten brachte der Shuttlebus der Firma Merz Besucher, die aus Villingen und Unterkirnach kamen, dann konnte man sehen, wie sich das Gelände und der Jugendstilsaal mehr und mehr füllten.

Die Gastgeber, Axel Kubsch, Eigentümer von Maria Tann, Viola Thomes, seine Mitarbeiterin, und ihr Gefolge, mussten mal wieder überall gleichzeitig sein, organisieren, mithelfen und Besucher begrüßen. Im Jugendstilsaal waren die Stände und Arbeitsplätze von Frank Lederpräger, der Designerin für mittelalterlichen Schmuck und Kleidung Yvonne Bertelsbeck und weiteren historischen Händlern aufgebaut. In der Mitte standen die Besucher dicht gedrängt und bewunderten das Duo Obscurum, das Musik machte mit Trommel oder Dudelsack und für Kurzweil sorgte. Das Duo, sie nannten sich Bruder Bombastus und Bruder Bernatius, hatte allerlei Schabernack im Sinn. So fragten sie in die Runde: "Gibt es hier Jungfrauen?" Da sich niemand meldete, meinte das Duo großzügig "Wir nehmen auch Gebrauchte." Ihr Büro hatten Viola Thomes und Axel Kubsch ausgeräumt und dort Tische und Bänke aufgebaut. Alle Besucher, denen es draußen zu kalt wurde, strömten in den Raum, tranken Kaffee und plauderten, während das Duo Saitenstreich immer wieder musizierte.

Markus, der Mäusegaukler, war schon im vergangenen Jahr bei dem Wintermarkt, bei ihm konnte man einen Euro auf eine seiner Mäuse setzen und bestimmen, in welches Häuschen sie laufen würden. In der mittelalterlichen Schmiede wurde Pfotenschmuck geprägt, während in der Zwergenschänke das Duo "Ich und Du" zauberte und Punsch ausschenkte. "Ich" oder "Du", er wusste es selbst nicht so genau, begeisterte die Besucher auch als Feuerspucker und Feuerschlucker. Er hat vier Weltrekorde und war als Feuerkünstler weltweit unterwegs, von Thailand bis Kanada.

Als es dunkel wurde, konnten die Besucher die vielen leuchtenden Sterne und Lichterketten, die im Park und entlang des Gebäudes von Maria Tann aufgehängt waren, bewundern, während der Bus immer weitere Besucher anlieferte.

 
     

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