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Unterkirnach Kleine Karte, riesen Anschub?

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Naheliegende Idee? Touristen sollen künftig auch von Attraktionen wie dem Rheinfall in Schaffhausen profitieren.Foto: Pixabay Foto: Schwarzwälder Bote

Die "DreiWelten Card – Light Version Unterkirnach" wurde in der öffentlichen Sitzung von Andreas Feustel von der Firma Wiif in Oberstaufen den Gemeinderäten vorgestellt.

Unterkirnach. Reichlich spät, nämlich erst am Nachmittag am Tag der Sitzung, hatte Gastgeberin Ingeborg Wimmer, wie sie erwähnte, die ersten Informationen zum Thema erhalten – doch dann gab es Informationen satt. Ziel war es, so Bürgermeister Andreas Braun, die Beteiligten darüber zu informieren, "wie es zukünftig sein könnte".

Die DreiWelten Card sei eine umlagefinanzierte Gästekarte, ähnlich wie die Hochschwarzwald Card oder die Alb Card, erläuterte Feustel. Damit könnte dem Gast ein Vielfaches mehr an Nutzungen angeboten werden. Einrichtungen wie Schwimmbäder oder Museen verlören zwar vielleicht die Hälfte des Eintrittspreises, könnten aber vielleicht auch mehr oder andere Gäste ansprechen, so Feustel.

Regionen, die schon die Karte anbieten, verbuchten steigende Übernachtungszahlen, betonte er. Der Schwarzwald-Baar-Kreis könne nicht so viele Highlights bieten – mit der Karte könne der Gast auch Angebote in weiter entfernten Regionen besuchen, etwa den Rheinfall von Schaffhausen oder Anziehungspunkte am Bodensee. "Touristische Angebote der gesamten Region werden auf einer Karte gebündelt, wodurch auch der ländliche Raum gestärkt wird", so Feustel

250 000 Übernachtungen waren die Schwelle, um mit der Karte zu starten, diese Schwelle haben wir erreicht", so Feustel. In Unterkirnach würden bisher sechs Gastgeber an diesem Angebot teilnehmen, er würde sich über jeden weiteren Teilnehmer freuen, unterstrich er. Braun erklärte, die Karte sei eine tolle Sache, man werde auch noch in die Schweiz fahren, um die Hapimag zu überzeugen, sich zu beteiligen. "Diese Karte wird unserer Region einen Riesenschub geben und uns wieder nach vorne bringen", zeigte sich Braun zuversichtlich.

Rolf Weißer hakte ein – das Konzept könne nur funktionieren, wenn sich viele Gastgeber beteiligten. Für Patrick Seng stellt die Karte einen gewissen Wert dar – ob sie fälschungssicher ist? "Wir werden ein System gegen jeglichen Missbrauch finden", antwortete Feustel. Die Karte sei für den Gast kostenlos, aber nicht für den Gastgeber, der eventuell seine Preise anpassen müsse.

Zur Light-Version erklärte Braun, es handele sich hierbei um eine Gästekarte, die über die Konus-Gästekarte realisiert werde. Das bedeute, dass Unterkirnach mit einem kleinen Angebot attraktiv bleibe. Die Kurtaxe für Erwachsene bleibe bei 2,10 Euro, die Kurtaxe Kinder werde auf einen geraden Betrag von einem Euro angehoben. Gäste erhalten Vergünstigungen ab drei Nächten in Unterkirnach, ab sieben Nächten erhalten sie jeweils einen zweiten Eintritt dazu. Wenn die Eintrittskarten vergeben werden, wird die Bonuskarte gelocht.

Am Wochenende müssten die Kollegen des Werkhofes dieses Prozedere auf dem Wohnmobilstellplatz übernehmen und die Spielscheune eventuell die restlichen Gäste. Ingeborg Wimmer hielt dieses Prozedere für altmodisch. Es stelle sich die Frage, ob diese Version umgesetzt werde oder nicht, meinte Seng und Braun erklärte, man könne die Light Karte ja einmal eineinhalb Jahre führen.

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