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Unterkirnach Kindergarten platzt aus allen Nähten

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Die Kinderbetreuung steht für die Gemeinderäte im Fokus. Foto: Wüstneck Foto: Schwarzwälder Bote

Unterkirnach. Einen Sachstandsbericht zum Kindergartenjahr 2017/2018 gab Kindergartenleiterin Maria Wahl am Dienstagabend im Gemeinderat. Eine Situation wie heute habe es im Kindergarten noch nie gegeben, erklärte sie. Der Kindergarten sei voll belegt, 25 Kinder wechseln zwar im Herbst in die Schule, aber es rücken viele Kinder nach – und nicht alle könnten aufgenommen werden. "Täglich kommen neue Anmeldungen", so die Kindergartenleiterin. 20 der Kinder würden kaum Deutsch sprechen, und das würden noch mehr werden. Auch dies sei eine Herausforderung. Die meisten dieser Kinder würden aus Maria Tann kommen, deren Eltern wollten sich integrieren und würden erfreulicherweise auch gerne am Dorfleben teilnehmen.

Weiter steige der Trend, dass unter Dreijährige den Kindergarten besuchen sowie das Interesse an Krippenplätzen. Eine Kollegin werde den Kindergarten verlassen, wenn diese bis zum Herbst ersetzt werde, sei den Mitarbeiterinnen sehr geholfen, betonte sie. Manche Gemeinderäte meinten, dass Kinder aus dem Haus D in Maria Tann nicht aufgenommen werden sollten, da das Haus D auf Villinger Gemarkung stehe. Hierauf antwortete Maria Wahl, das sei bis jetzt ein Kind, sie könne doch die Eltern nicht vor den Kopf stoßen und es ablehnen.

Insgesamt besuchen aktuell 102 Kinder den Kindergarten. 72 Plätze werden von Kindern über drei Jahren besucht, zehn Plätze für Kinder unter drei Jahren (Krippe) und zehn Plätze für Kinder unter drei Jahren, die doppelt zählen. Seit dem 1. März gibt es eine Tagespflegeperson mit Betreuungsangebot in Unterkirnach. Hier wäre noch ein Betreuungsplatz für Drei- bis Sechsjährige frei, allerdings kann die Tagespflegeperson selbst entscheiden, ob sie den freien Platz belegt oder nicht.

Die Grundlage für die Berechnung der Elternbeiträge für 2018/2019 basiert auf der Empfehlung des Städte- und Gemeindetags Baden-Württemberg. Bisher wichen die Beiträge für die Krippengruppe deutlich von den Empfehlungen ab. Es wurde jährlich eine zehnprozentige Erhöhung gegenüber dem Vorjahresbeitrag vorgenommen. Es wird jetzt vorgeschlagen, ab dem Kindergartenjahr 2018/2019 die Beiträge der Krippengruppe nach den Empfehlungsrichtlinien zu erheben. Für die Ganztagsbetreuung in der Krippe wird ein 25-prozentiger Aufschlag zur Empfehlung für den Beitragssatz für Kinderkrippen erhoben. Der Beitrag für die Ganztagsbetreuung für Drei- bis Sechsjährige orientiert sich an der Empfehlung für Beitragssätze in den Kinderkrippen.

Für die verlängerten Öffnungszeiten wird ein 25-prozentiger Aufschlag zum Richtsatz für den Regelkindergarten erhoben. Die Berechnungsgrundlage beträgt elf Monate. Beispiel: Für Kinder von drei bis sechs Jahren beträgt der Beitrag für ein Kind im Regelkindergarten 124 Euro gegenüber 121 Euro im Kindergartenjahr 2017/2018 Der Ganztag-Beitragsatz Krippe beträgt für ein Kind 365 Euro gegenüber 355 Euro 2017/2018. Der Gemeinderat stimmte den vorgeschlagenen Beitragssätzen für das Kindergartenjahr 2018/2019 zu.

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