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Unterkirnach Impressionen der dritten Hof-zu-Hof-Wanderung

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Bei gutem Wetter findet sich die Wandergruppe am Leimgrubenhof ein. Foto: Tourist-Information Foto: Schwarzwälder Bote

Unterkirnach. Mit 30 begeisterten Wanderern und zwei Hunden ging es zur dritten von-Hof-zu Hof-Wanderung.

Nach kurzem Fußmarsch erreichte die Gruppe den Mühlenplatz, auf dem die Unterkirnacher Landfrauen bereits mit duftendem Kaffee, leckeren Butterbrezeln und verschiedenen selbst gebackenen Hefe- und Nusszöpfen warteten.

Nach dem leckeren Frühstück führte der Wanderführer Roland Dufner die Gruppe weiter über den Schlossberg auf dem Unterkirnacher Qualitätswanderweg Geschichtspfad, über den Tannenfirst und das Schlegeltal, vorbei am Steinhäusle zum Röthenlochhof. Auf diesem Streckenabschnitt erzählte Roland Dufner von Land und Leuten sowie von der Geschichte Unterkirnachs anhand der einzelnen Stationen des Geschichtspfades.

Am Röthenlochhof angekommen, empfingen Klaus und Silke Richter die Wanderer. Hausherr Klaus Richter zeigte den Gästen das Haus von außen und erzählte von der Restaurierung des denkmalgeschützten Schwarzwaldhofes. Die Gäste konnten sich anhand von Bildern und Bauplänen einen detaillierten Einblick verschaffen, wie aufwendig und zeitintensiv so eine Restaurierung ist.

Klaus Richter berichtete auch über die gute Zusammenarbeit mit den Behörden und den spezialisierten Handwerkern. Danach luden die Gastgeber zu deftigen Linsen mit Spätzle und Villingerle ein.

Die Sonne versteckte sich noch bis nach dem Mittagessen am wolkenverhangenen Himmel, ließ sich jedoch auf dem Weg zur letzten Station auf dem Leimgrubenhof der Familie Weisser blicken.

Anita Weisser, seit März 2020 Nebenerwerbslandwirtin auf dem Leimgrubenhof, erzählte, dass ihr Hof seit 1842 existiert, sich seitdem auch im Familienbesitz befindet und der Äußerste auf der Gemarkung Unterkirnachs in Richtung Vöhrenbach ist. Zuvor war die Familie Weisser im Röthenloch zuhause.

Ihr Vater, Heinrich Weisser, hat den Hof Anfang der 60-er- Jahre mit acht Milchkühen übernommen und hat diesen im März 2020 mit 25 Milchkühen an die Tochter übergeben. Heute handelt es sich bei den Kühen ausschließlich um Mutterkuhhaltung. Nach insgesamt 15 Kilometer Fußmarsch fand sich die Wandergruppe wieder wohlbehalten am Ausgangspunkt der Ganztagswanderung ein. Der Rückweg verlief an der Bernhardshütte vorbei, teilweise über den Unterkirnacher Qualitätswanderweg "Mooswaldgeher" und den Erlebnispfad "Wie wohnt Wasser?".

Man war sich innerhalb der Gruppe einig, dass diese einzigartige Wanderung jedes Jahr ein Highlight im Veranstaltungskalender darstellt.

Neben den drei Verpflegungsstationen, an denen ebenso von und über die jeweilige Orte gesprochen und erzählt wird, sind die von Wanderführer Roland Dufner erläuterten netten Anekdoten, Geschichten über die Region sowie sein breitgefächertes Wissen bis weit über die Grenzen hinaus, eine Bereicherung dieser Veranstaltung.

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Bitte beachten Sie: Die Kommentarfunktion unter einem Artikel wird automatisch nach sieben Tagen geschlossen.

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