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Unterkirnach "Ich nehme sehr viele wertvolle Erkenntnisse mit"

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Sie haben gut lachen, die Mitarbeiter und die Führungskräfte des Inklusionsbetriebs Fohrenhof in Unterkirnach. Zwar verabschiedet man mit Daniel Hock einen wertvollen Mitarbeiter, aber man blickt zugleich auf ein sehr gutes Betriebsergebnis (von links): Caritas-Vorstand Michael Stöffelmaier, der FSJ-ler Daniel Hock, Restaurantsleiterin Katja Probst, Estelle Rico und Betriebsleiter Robert Rafai. Foto: Caritas Foto: Schwarzwälder Bote

Unterkirnach (in). Wie schnell doch so ein Jahr vorbei geht! Der aus Singen stammende Daniel Hock, der jetzt sein Freiwilliges soziales Jahr beendet hat, spricht gerne über eine schöne und erkenntnisreiche Zeit im Restaurant Fohrenhof in Unterkirnach.

"Das war für mich eine ganz besondere und eine ganz wichtige Erfahrung", sagt Hock, der sich aktuell auf eine Ausbildung im Gaststättengewerbe vorbereitet. Das Besondere, was er als FSJ-ler im Inklusionsbetrieb der Caritas gelernt hat, war die Zusammenarbeit mit Kollegen, von denen einige ein Handicap haben, dem Betrieb trotzdem als ganz normale Arbeitskraft dienen und so ihren Lebensunterhalt verdienen und sich damit aus ihrer Abhängigkeit vom Sozialsystem befreien konnten.

Diese kollegiale Zusammenarbeit, die für Hock anfangs ungewöhnlich und voller Überraschungen war und später in einen ganz normalen Arbeitsalltag überging, habe ihm geholfen, sich auf seinen jetzt angestrebten Beruf in Küche, Service und Eventmanagement vorzubereiten, sagt der 20-Jährige.

Er wollte ein Jahr lang etwas für die Gemeinschaft tun. Die Arbeit mit den Behinderten habe ihn sehr geprägt, zumal er am Anfang total verunsichert gewesen sei, berichtet der Helfer und ergänzt: "Ich habe nicht gedacht, dass die Zusammenarbeit mit meinen behinderten Kollegen so einfach sein wird."

Es sei anfangs die eigene Befangenheit gewesen, die ihm den Umgang mit den Kollegen in der Küche des Inklusionsbetriebes erschwert habe. Jetzt wolle er die gemachte Erfahrung gerne weitergeben, um auch den anderen ein wenig die Schwellenangst zu nehmen. Für Hock selbst sei auch die räumliche Entfernung zum Elternhaus wichtig gewesen; er hatte während der vergangenen zwölf Monate in Villingen gewohnt, und das sei gut für seine eigene Entwicklung gewesen, wie er selbst bekennt.

Der Caritasverband – zu Hocks Abschied waren der Caritas-Vorstandsvorsitzende Michael Stöffelmaier und der Betriebsleiter des Fohrenhofs Robert Rafai gekommen – stellt dem FSJ-ler ein besonders gutes Zeugnis aus. Ihn habe man überall einsetzen können, so die übereinstimmende Meinung. Und: Man bedauere es sehr, ihn jetzt als Mitarbeiter zu verlieren. "Insbesondere seine Kenntnisse und Mitarbeit im Bereich Social Media haben wir sehr geschätzt", bestätigte Rafai. "Für uns war er eine wichtige Hilfe, die zudem den Betrieb finanziell kaum belastet hat", freute sich auch Michael Stöffelmaier. Bei der kleinen Abschiedsfeier konnte er den Mitarbeitern des Fohrenhofs zusätzlich eine positive Nachricht überbringen. Im Juni dieses Jahres habe man eines der besten Ergebnisse erzielt, und das sporne an und sei ein Indiz dafür, dass man sich auf dem richtigen Weg befinde, so Stöffelmaier.

Gemeinsam mit der Hapimag AG führt der Caritasverband Schwarzwald-Baar-Kreis mit dem Restaurant Fohrenhof einen sogenannten Inklusionsbetrieb, der für ein soziales Miteinander von Menschen mit und ohne Behinderung, für junge und ältere Menschen, für Alleinstehende und Familien steht. Der Betrieb bietet Menschen einen Arbeitsplatz an, die in der Lage sind, mit einer speziellen Förderung und Assistenz im ersten Arbeitsmarkt zu arbeiten, die jedoch mit den Anforderungen einer Werkstatt für behinderte Menschen unterfordert sind.

 
 

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