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Unterkirnach Gebühr für Reisemobile steigt

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Wenn Diego Rubio aus Madrid mit seiner vierköpfigen Familie im nächsten Jahr wieder in Unterkirnach Urlaub macht, muss er pro Nacht auf dem Reisemobilstellplatz 15,20 Euro statt bisher neun Euro entrichten. Foto: Schlenker

Unterkirnach - Die Gemeinde verlangt von Wohnmobiltouristen zurzeit eine Stellplatzgebühr von neun Euro pro Fahrzeug und Nacht. Darin sind die Kosten für Wasser, Abwasser und Strom bis sechs Ampere enthalten. Ebenso inbegriffen ist die Kurtaxe für alle Mitreisenden.

Der Gemeinderat beschloss eine Erhöhung der zuletzt im Jahr 2009 angepassten Gebühren. In den vergangenen vier Jahren hat der Reisemobilstellplatz nach einer Aufstellung der Gemeinde jeweils mit einem Verlust von ungefähr 10.000 Euro abgeschlossen.

Bürgermeister Andreas Braun führte gute Gründe für die von der Verwaltung vorgeschlagene Gebührenerhöhung auf elf Euro an. Bei vier Urlaubern bleiben derzeit nach Abzug der Kurtaxe von 2,10 Euro pro Person nur noch 0,60 Euro für die Deckung der anderen Kosten übrig, rechnete er vor.

Die Urlauber könnten seit der Einführung von Konus die öffentlichen Verkehrsmittel in der Region kostenlos nutzen. Durch den Beitritt zum Ferienland seien für die Touristen die Eintrittspreise für die Freizeiteinrichtungen der kooperierenden Schwarzwaldgemeinden entfallen.

Der Gemeindechef sprach sich gegen eine Senkung der Werbeausgaben für den Reisemobilstellplatz aus. Damit könne möglicherweise der Fehlbetrag reduziert werden, man laufe aber die Gefahr einer schlechteren Belegung. "Die jährlich etwa 5000 Reisemobiltouristen kaufen ein und verzehren. Wir sehen die Erhaltung der Übernachtungszahlen als einen Beitrag der Gemeinde für die Gastronomie und die örtlichen Geschäfte", so Braun. Jung-Gemeinderat Christian Bausch unterstützte die Überlegungen zur Werbung. Die Anzeige im Stellplatzführer von "Top Platz" sei nach seinen Recherchen ihren Preis wert. Roland Müller schlug in die gleiche Kerbe. Werbung sei wichtig.

Nach der vorgeschlagenen Gebührenanpassung liege man einen Euro über dem Preis von Königsfeld, legte Müller den Finger in die Wunde des Wettbewerbs. Luitgard Straub hob darauf ab, dass sich der Wohnmobilstellplatz selbst tragen müsse. Nach der Anhebung liege die Gebühr immer noch zwischen günstig und akzeptabel. Bernhard Kuberczyk mahnte mit Blick auf die Verluste eine regelmäßige Preisprüfung an. Der Gemeinderat schloss sich der von der Verwaltung vorgeschlagenen Gebührenerhöhung für den Reisemobilstellplatz einstimmig an. Die Gebühren sollen im zweijährigen Rhythmus auf den Prüfstand gestellt werden.

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Cornelia Spitz

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