Warum sehe ich diesen Hinweis?

Sie sehen diesen Hinweis, weil Sie einen Adblocker eingeschaltet haben oder im privaten Modus surfen. Deaktivieren Sie diesen bitte für schwarzwaelder-bote.de, um unsere Artikel ohne diesen Hinweis lesen zu können.

Mehr zum Thema Adblocker / Privater Modus und wie Sie diesen deaktivieren, finden Sie, indem Sie auf deaktivieren klicken.

Deaktivieren

Unterkirnach Dachstuhl gerät in der Nacht in Brand

Von
Der Dachstuhl eines Geräteschuppens war in Brand geraten. Foto: Marc Eich

Unterkirnach - Glimpflich ausgegangen ist der Brand eines Dachstuhls in Unterkirnach am Samstagabend. Die Feuerwehr brachte das Feuer schnell unter Kontrolle, verletzt wurde glücklicherweise niemand.

Gegen 23.30 Uhr ging bei der Leitstelle die Meldung über einen Dachstuhlbrand im Schlegeltal ein. Auf einem dortigen Anwesen, direkt an der L173, war rund um den Kamin Teile des Daches eines größeren Geräteschuppens ins Brand geraten. Der Besitzer hatte das Feuer selbst entdeckt und erste Löschversuche unternommen. Mithilfe eines Wasserschlauchs versuchte er zunächst von außen, den Brand einzudämmen, im Inneren kamen hierfür Pulverlöscher zum Einsatz. Möglicherweise hat dies größeren Schaden verhindert. Dennoch: Als die Feuerwehr Unterkirnach, die mit insgesamt 26 Kräften im Einsatz war, am Einsatzort ankam, schlugen Flammen aus dem Dachstuhl.

Wasserversorgung über Teich

Unverzüglich wurde mit dem Aufbau der Wasserversorgung und den ersten Löschmaßnahmen begonnen. Hierfür bediente man sich aus einem Teich auf dem Gelände des Anwesens. Und es konnte schnell Erfolg vermeldet werden: Innerhalb weniger Minuten hatte die Feuerwehr den Brand eindämmen und die Flammen größtenteils ersticken können. Im Nachgang galt es jedoch, auch die weiteren Glutnester unter der Dachhaut zu löschen, um ein späteres erneutes Aufflammen zu verhindern. Sowohl von innen als auch von außen löschten die Kräfte unter Atemschutz hierfür noch die betroffenen Bereiche ab und kontrollierte sie darüber hinaus mit einer Wärmebildkamera.

Funkenflug schuld?

Der Schaden an dem Gebäude hielt sich dank des frühzeitigen Entdeckens und des raschen Einsatzes offenbar in Grenzen. Und der Grund des Brandes? Vor Ort wurde vermutet, dass eventuell Funkenflug – ausgehend vom Kamin – das Feuer ausgelöst hat. Hierzu hat aber die Polizei die weiteren Ermittlungen aufgenommen. Neben der Feuerwehr Unterkirnach und der Polizei war auch das DRK mit einem Rettungswagen, ein Feuerwehr-Arzt mit zwei Sanitätern der Malteser sowie das THW vor Ort. Die Führungsgruppe mit Kräften der Feuerwehr Villingen konnte zeitnah wieder abrücken, der DRK-Ortsverein Villingen war ebenfalls in Bereitschaft. Die Landstraße 173 blieb während des Einsatzes passierbar.

Fotostrecke
Artikel bewerten
11
loading

Ihre Redaktion vor Ort Villingen

Cornelia Spitz

Fax: 07721 9187-60

Top 5

0

Kommentare

Artikel kommentieren

Bitte beachten Sie: Die Kommentarfunktion unter einem Artikel wird automatisch nach sieben Tagen geschlossen.

Bitte beachten Sie: Die Kommentarfunktion unter einem Artikel wird automatisch nach sieben Tagen geschlossen.