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Unterkirnach Corona trifft Inklusionsbetrieb hart

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Die Freude über die Wiederaufnahme des Betriebs ist beim Team groß.Foto: Caritasverband Foto: Schwarzwälder Bote

Nach einer langen Durststrecke hat der Fohrenhof in Unterkirnach wieder geöffnet. Die Freude über die Wiederaufnahme des Betriebs ist bei allen groß, Betriebsleiterin Katja Welz hofft weiterhin auf schwarze Zahlen.

Unterkirnach . Der Fohrenhof in Unterkirnach, ein vom Caritasverband für den Schwarzwald-Baar-Kreis betriebener Inklusionsbetrieb, hat nach der coronabedingten langen Pause wieder geöffnet. Das sei eine lange Durststrecke gewesen, erinnert sich Betriebsleiterin Katja Welz, aber man habe trotz der Restaurantschließung alle Mitarbeiter halten können.

Kunden schätzen das ungewöhnliche Angebot

"Take-away" lautete und lautet auch noch heute das Zauberwort, denn dieses Angebot des Außerhausservices wird gerne angenommen. Die Kunden bestellen ihr gewünschtes Essen und man vereinbart gemeinsam einen Zeitpunkt, wann die Speisen abgeholt werden können. "Unsere Kunden schätzen dieses ungewöhnliche Angebot in ungewöhnlichen Zeiten", freut sich die Betriebsleiterin. Und ganz besonders freut Katja Welz, dass sie die teilweise behinderten Mitarbeiter ohne Unterbrechung hat weiter beschäftigen können.

Dass jetzt auch der Restaurantbetrieb wieder angelaufen ist und, dass man sich beinahe jeden Tag über ein volles Haus freuen kann, ist wichtig für den Inklusionsbetrieb. Zwar habe man zur Einhaltung der Abstandsregeln einige Tische entfernen müssen und einen Einbahnstraßenverkehr eingeführt, aber "unsere Gäste wissen um die besondere Qualität unserer Küche und nehmen solche Umstände gerne in Kauf".

Betrieb ist nach wie vor auf Spenden angewiesen

Gäste wie auch insbesondere die Mitarbeiter seien sehr diszipliniert, freut sich die Betriebsleiterin. Damit der Betrieb mit den aktuell fünf behinderten Mitarbeitern aufrechterhalten werden kann, benötige sie etwa ein Fünftel mehr Personal, so Katja Welz, weshalb der Fohrenhof nach wie vor ein Zuschussbetrieb und auf Spenden angewiesen ist. "Wenn wir eines Tages eine schwarze Null schreiben können, bin ich glücklich!", betont sie.

Mitarbeiter anderweitig eingesetzt

Jetzt ist sie erst einmal zufrieden, dass man den Betrieb wiederaufnehmen konnte und alle weiter beschäftigt werden können. Während der Schließungszeit hatte sie die meisten Mitarbeiter glücklicherweise innerhalb des Caritasverbands anderweitig einsetzen können. Auch sie als Chefin selber sei wochenlang im Dienste der Tafel im Kreisgebiet unterwegs gewesen, erzählt Welz.

Das Restaurant Fohrenhof in Unterkirnach ist ein integratives Projekt des Caritasverbands-sbk. Der Betrieb beschäftigt in Küche und Service zurzeit fünf Mitarbeiter, die behindert sind. Die Speisekarte enthält überwiegend regionale Gerichte, und man legt Wert auf eine frische und gesunde Zubereitung. Viele weitere Informationen sowie das Speisenangebot findet man im Internet unter https://fohrenhof.com.

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Bitte beachten Sie: Die Kommentarfunktion unter einem Artikel wird automatisch nach sieben Tagen geschlossen.

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