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Unterkirnach Corona-Krise: Dorfrocker spielen exklusiv für stille Helden

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Foto: Lea Großklaus / Simone Neß

Unterkirnach - Die Dorfrocker machten mit ihrer rollenden Bühne an drei Tagen Halt auf der Festwiese in Unterkirnach. Mit ihren Hits begeisterten sie die Besucher.

Die Brüder Philipp, Markus und Tobias Thomann nutzten die konzertfreie Corona-Zeit für ein ganz neues Konzept: "Wir bringen unsere Bühne mit und spielen für unsere Fans, um ihnen für ihre Treue zu danken, wobei wir auch ganz besonders den vielen ›Stillen Helden‹, die sich um Menschen kümmern, die besonders unter dieser Corona-Zeit leiden, danken", betonen sie.

Bei der Besucherzahl noch Luft nach oben, die Stimmung ist aber an allen Tagen bestens

In Unterkirnach gaben die Dorfrocker drei Konzerte von Freitag bis Sonntag, wobei das Konzert am Sonntag, zusammen mit dem Schwarzwälder Boten, eigens für Stille Helden, die nominiert und ausgelost waren, gegeben wurde (ausführlicher Bericht mit Bildern folgt als Sonderseite).

Schon am Donnerstag hatten die Kegelfreunde Unterkirnach, der Musikverein, die Zunft und der FC Alemannia Hütten, die ihnen die Gemeinde Mönchweiler ausgeliehen hatte, auf der frisch gemähten Festwiese aufgestellt. Es gab zwei Getränke- und eine Essenshütte, in denen die vier Vereine für das leibliche Wohl sorgten.

Polizei bestätigte Einhaltung der Hygienevorschriften

Das Gelände war vorbildlich abgesperrt, vor den Hütten gab es Ein- und Ausgänge, also Einbahnstraßen, Ordner hatten ein waches Auge darauf, dass es nirgends Staus und Gedränge gab.

Auf der Wiese waren große Kreise aufgezeichnet, in denen sich jeweils eine erlaubte Anzahl von Besuchern aufhielt, andere hatten sich auf der Wiese verteilt, die Hygiene-Auflagen wurden eingehalten, wie auch die Polizei, die ein paar mal vorbeischaute, feststellte.

Am Freitag gab es bei der Besucherzahl noch Luft nach oben. Besser besucht war der Samstag, aber die Stimmung war an allen Tagen bestens. Pünktlich enterten die Dorfrocker die Bühne und eröffneten den Abend mit ihrem Ohrwurm "Ich bin ein Dorfkind": "Die Hände könnt Ihr gleich oben lassen", forderten sie die Besucher, die sofort in Stimmung waren, auf. Singend brachten sie die Unterkirnacher dazu, ihnen ein Mettbrötchen mit Zwiebeln zu bringen, es dürfe auch etwas mehr sein, Mett oder Zwiebeln.

Stromausfall bringt Musiker nicht aus dem Takt

Ihr Lied an ihre leider verstorbene "Oma Hanna" war das perfekte Lied für winkende Hände. "Sie hatte nur noch Schuhe an", "Ohne Dich schlaf ich heute Nacht nicht ein" sorgten weiter für Stimmung. Auch ein kurzer Stromausfall ließ die gut gelaunten Dorfrocker nicht aus dem Takt kommen.

Zu nicht zahlenden Zaungästen hinter der Absperrung meinten sie milde: "Bitte nicht füttern", während Bürgermeister Andreas Braun sich wenig "amused" zeigte, dass viele Unterkirnacher Vereinsmitglieder im Sportlertreff saßen und mithörten, anstatt auf der Festwiese Flagge zu zeigen.

Dafür waren jedoch viele Besucher, zum Teil weit gereist, um ihre Dorfrocker zu sehen und zu hören und machten die Kirne zum Anziehungspunkt für echte Fans.

 
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