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Unterkirnach 110 Seiten umfassendes Konzept für Weiterbetrieb des Hallenbads

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Christian Sontag (links) und Gerhard Graf (rechts) übergeben ihre Konzeption zur Weiterführung des Hallenbads Aqualino an Bürgermeister Andreas Braun.Foto: Schimkat Foto: Schwarzwälder Bote

Unterkirnach. Der Countdown läuft: Am Dienstag übergaben Christian Sontag und Gerhard Graf vom Aqualino-Förderverein das von der Gemeindeverwaltung geforderte Konzept für den Weiterbetrieb des Hallenbads – insgesamt 110 Seiten plus ausführliche Anlagen. Am Dienstag, 7. Juli, wird das Konzept, das Sontag, Graf und Klaus Kuhnt zusammen mit vielen ehrenamtlichen Helfern in einem Zeitraum von 18 Wochen intensivster Zusammenarbeit und Recherche erarbeitet haben, dem Gemeinderat vorgestellt. In einer weiteren Gemeinderatsitzung, wahrscheinlich am 23. Juli, soll der Gemeinderat entscheiden, ob und wie das Aqualino weiterbetrieben werden kann.

Gerhard Graf, Vorsitzender des Fördervereins Aqualino, hatte hochgerechnet und war auf 880 vom Vorstand geleistete ehrenamtliche Arbeitsstunden gekommen. Er dankte allen Helfern, vor allem Sontag, sowie dem Gemeinderat und Bürgermeister Andreas Braun, die immer ein offenes Ohr für sämtliche Fragen und die Zuarbeitung in der Entscheidungsfindung gehabt hatten. Braun dankte für die Erfüllung des Auftrags und erklärte: "Sie haben sich unheimlich mit der Materie auseinandergesetzt, was bestimmt eine ganz neue Erfahrung gewesen    ist." So ein Schwimmbad nehme man auch nicht alle Tage im Detail auseinander und setze es wieder zusammen. Es sei nicht selbstverständlich, sich so einzusetzen, betonte Braun.

Zur Vorstellung des Betriebskonzepts am 7. Juli in nichtöffentlicher Sitzung erklärte er, es werde bestimmte Fragen geben, die man nicht öffentlich beantworten könne, zu verheimlichen habe man auf jeden Fall nichts. Die Gemeinderatsitzung zur Entscheidung über den Weiterbetrieb werde er vom 21. Juli auf den 23. Juli verschieben, da am 21. Juli nicht alle Gemeinderäte anwesend seien, das Thema seiner Meinung nach jedoch so wichtig sei, dass alle Räte an der Sitzung teilnehmen sollten, erklärte er.

Christian Sontag erläuterte das Mammutwerk, dessen Inhalt bis zur Vorstellung im Gemeinderat geheim bleiben soll. "Einige Leute vom Förderverein sind durchaus in der Lage, das Bad zu führen. Wir haben einen Umsetzungsvorschlag erarbeitet. Auf die Diskussion im Gemeinderat bin ich gespannt."

Sein Herzblut stecke in der Arbeit und den beiden möglichen Betriebskonzepten, der Förderverein werde jedoch mit jeder Entscheidung des Gemeinderats umgehen können, sofern sie fundiert sei, so Sontag. "Für mich ist das Projekt, so wie wir das ausgearbeitet haben, bürgernah und lösungsorientiert", schloss er.

Der Förderverein Aqualino erhielt in der Gemeinderatssitzung vom 18. Februar den Auftrag, bis zum 21. Juli ein Konzept für den Weiterbetrieb des Hallenbads zu erarbeiten.

Am 18. März erfolgte der schriftlich formulierte detaillierte Auftrag mit der Vorgabe, dass die Einwohner von Unterkirnach höchstens mit einem Zuschussbedarf von jährlich 80 000 Euro (Gemeindewerke und Allgemeiner Haushalt) belastet werden.

Am 26. Mai stellte der Förderverein seinen Zwischenbericht in der nichtöffentlichen Gemeinderatsitzung vor. Fünf Betriebsmodelle wurden erarbeitet, der Gemeinderat erteilte den Auftrag, Modell eins und drei weiterzuverfolgen.

Am 8. Juli wird das Arbeitsergebnis auf der Homepage des Fördervereins öffentlich nachzulesen sein.

Am 14. und 15. Juli um 18 Uhr wird der Förderverein das Arbeitsergebnis in der Schlossberghalle der Öffentlichkeit vorstellen.

Am 23. Juli entscheidet der Gemeinderat über das Schicksal des Aqualino.

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