Auch für die Zukunft setzt Alpirsbach auf Photovoltaik. Foto: Torstensimon/Pixabay

Das Sondergebiet Photovoltaikanlage Unteres Aischfeld soll erweitert werden. In der jüngsten Gemeinderatssitzung in Alpirsbach wurden hierfür Vorbereitungen getroffen.

Die Tagesordnungspunkte neun und zehn der jüngsten Gemeinderatssitzung in Alpirsbach befassten sich mit der geplanten Erweiterung des Sondergebiets Photovoltaikanlage Unteres Aischfeld.

 

Stadtbaumeister Rudolf Müller leitete mit einem Hinweis zum Thema über. Es sei wichtig, sagte er, dass der Gemeinderat durch seine Beschlüsse Planungsrecht schaffe. Denn ohne dieses könnten Bauanträge nicht positiv entschieden werden. Weiter erläuterte er, dass es nun darum gehe, für das Sondergebiet den Bebauungsplan zu beschließen und damit den Flächennutzungsplan fortzuschreiben.

Kleine Anpassungen und Ergänzungen

Zudem gehe es um die Abwägung der eingegangenen umfangreichen Stellungnahmen der Behörden, Träger öffentlicher Belange und der Beteiligung der Öffentlichkeit. Die eingegangenen Anregungen und Bedenken hätten zu kleinen Anpassungen und Ergänzungen geführt. Somit könne der Bebauungsplan als Satzung beschlossen werden. Die Kosten, so Müller, trage der Antragsteller. Der Beschluss zum Bebauungsplan wurde einstimmig gefasst.

Beim zehnten Tagesordnungspunkt ging es um den Flächennutzungsplan für das Sondergebiet. Müller beschrieb zunächst den örtlichen Geltungsbereich. Die Fläche habe eine Größe von insgesamt 11,14 Hektar und gehöre mehreren Eigentümern – darunter auch die Stadt. Die seit mehreren Jahren bestehende Anlage soll erweitert werden. Ziel sei auch in Zukunft die Versorgung mit nachhaltiger erneuerbarer Energie. Weiterhin soll die vorhandene Nachführanlage durch eine neue und effektivere Anlage ersetzt werden.

Fläche für die Landwirtschaft

Die anschließende Fläche ist derzeit noch als Fläche für die Landwirtschaft ausgewiesen. Diese müsse mit der Änderung des Flächennutzungsplans als Sonderfläche ausgewiesen werden.

Die Unterlagen der Behörden und Träger öffentlicher Belange entsprechen laut Müller dem Bebauungsplan. Als Besonderheit gebe es hier die Feldlerche, die zu den geschützten Tierarten zähle. Es müsse eine Umsiedlung erfolgen. Die vorgetragenen kleinen Ergänzungen und Anpassungen seien laut Müller eingearbeitet worden, so dass der Flächennutzungsplan als Satzung beschlossen werden könne. Im Beschluss wird zudem die Verwaltung beauftragt, diesen Plan dem Landratsamt zur Genehmigung vorzulegen. Der Gemeinderat stimmte einstimmig für den Flächennutzungsplan.