Warum sehe ich diesen Hinweis?

Sie sehen diesen Hinweis, weil Sie einen Adblocker eingeschaltet haben oder im privaten Modus surfen. Deaktivieren Sie diesen bitte für schwarzwaelder-bote.de, um unsere Artikel ohne diesen Hinweis lesen zu können.

Mehr zum Thema Adblocker / Privater Modus und wie Sie diesen deaktivieren, finden Sie, indem Sie auf deaktivieren klicken.

Deaktivieren

Unter der Ruine steckt ein Bunker

Von
Interessante Einblicke erhielten die Teilnehmer bei der Exkursion des Heimat- und Geschichtsvereins Meßstetten auf dem Truppenübungsplatz. Foto: Groh Foto: Schwarzwälder-Bote

Meßstetten (wgh). Auch die zweite Exkursion des Meßstetter Heimat- und Geschichtsvereins auf dem Truppenübungsplatz Heuberg ist auf großes Interesse gestoßen. Gerhard Deutschmann aus Straßberg, Heimatforscher und Kenner des Areals, führte die Gruppe dieses Mal durch den westlichen Teil, der die Markungsanteile von Meßstetten und Heinstetten umfasst.

Erstes Ziel war der Große Hohle Felsen, wo Deutschmann den jetzigen Namen Barbara-Grotte erläuterte. Die zweite Höhle war der Kleine Hohle Felsen, wo Deutschmann geologische Erläuterungen gab. Er schilderte die erdgeschichtliche Entwicklung vom Jurameer bis zum heutigen Karstgebirge mit seinen Höhlen, Dolinen und Trockentälern.

Nun ging es übers Pfaffental, ein weiteres Trockental, zur Platzmitte. Dort stehen noch heute die Ruinen von Beobachtungsbunkern, die 1936 errichtet wurden. Dort machte die Gruppe Rast bei der Ruine Kleiner Wilden­stein, dem der Burg im Donautal nachempfundenen Bunker mit Blick zur Ruine beim Rosskopf und zum einst als Scheune getarnten Bunker beim Kleinen Hohlen Felsen. Ein weiterer Bunker war beim Zitterboch. Dann ging es an die Stelle, wo einst die Dreibannmarke stand. Deutschmann erläuterte die Historie dieser Grenzmarke. Auf dem Heinstetter Markungsteil des Platzes angekommen, berichtete Heiner Stopper, dass dort einst der Elendsweg, ein Totenweg, von Heinstetten nach Ebingen lief, auf dem die Heinstetter mit ihren Verstorbenen gehen mussten, um sie auf dem Kirchhof der Ebinger Martinskirche zu bestatten, wohin die Heinstetter bis zum Errichten einer eigenen Pfarrei im Jahre 1524 eingepfarrt waren.

Im Gewann Gründen erwartete Klaus Knobel die Schar, um über die Familiengeschichte der Knobel zu informieren und die Stelle zu zeigen, wo vor Errichten des Truppenübungsplatzes der Knobelhof stand.

 
 
0

Kommentare

Artikel kommentieren

Kommentarregeln

Um Artikel kommentieren zu können, ist eine Registrierung erforderlich. Sie müssen dabei Ihren Namen sowie eine gültige E-Mail-Adresse (wird nicht veröffentlicht) angeben. Bei Abgabe Ihrer Kommentare wird Ihr Name angezeigt. Alternativ können Sie sich mit Ihrem Facebook-Account anmelden.

  1. Passwort vergessen?
Sie haben noch keinen Benutzer-Zugang? Jetzt registrieren!
  1. null

loading