Ein Zeugenaufruf der Polizei hat zur Aufklärung einer Unfallflucht in Villingen geführt. (Symbolfoto) Foto: dpa

Nach einem Unfall mit einem verletzten Kind Ende März hat die Polizei in Villingen die mutmaßliche Verursacherin ermittelt. Entscheidende Hinweise kamen von einer Dashcam-Aufnahme eines Busfahrers.

Ein Zeugenaufruf der Polizei hat zur Aufklärung einer Unfallflucht in Villingen geführt. Bei dem Vorfall war Ende März ein neunjähriges Kind auf einem Roller angefahren und leicht verletzt worden.

 

Nach Angaben der Polizei überquerte das Kind am 26. März im Bereich der Dattenberg- und Vöhrenbacher Straße einen Zebrastreifen, als es von einem Auto erfasst wurde. Die Fahrerin entfernte sich anschließend unerlaubt von der Unfallstelle.

Im Zuge der Ermittlungen meldete sich ein Busfahrer, dessen Dashcam den Unfall aufgezeichnet hatte. Auf den Bildern waren Fahrzeugtyp, Farbe sowie Teile des Kennzeichens mit VS-Zulassung erkennbar. Zudem konnte der Zeuge Angaben zum Aussehen der Fahrerin machen.

Entzug der Fahrerlaubnis droht

Die Ermittler überprüften daraufhin zunächst 161 infrage kommende Fahrzeuge und grenzten den Kreis schließlich auf sechs Autos ein. Durch weitere Überprüfungen konnte die mutmaßliche Unfallverursacherin identifiziert werden.

Der Frau droht nun unter anderem der Entzug ihrer Fahrerlaubnis.