Kein leichtes Unterfangen war die Bergung des Autos, das eine Böschung hinabgestürzt war. Foto: Jannik Nölke

Nach einem Unfall am frühen Donnerstagabend war die Kreisstraße zwischen Lautlingen und Meßstetten mehrere Stunden voll gesperrt. Ein Auto war etwa 15 Meter tief eine Böschung hinabgestürzt.

Nach einem Unfall am frühen Donnerstagabend war die Kreisstraße zwischen Lautlingen und Meßstetten mehrere Stunden voll gesperrt. Ersten Informationen zufolge war gegen 17.10 Uhr eine 23-jährige Autofahrerin in Richtung Lautlingen unterwegs.

 

Trotz starken Regens und eines Überholverbots setzte sie in einer langgezogenen Rechtskurve zum Überholen an. Dabei verlor sie wohl die Kontrolle über ihr Auto, kam nach rechts von der Straße ab, rutschte über das Bankett und kam schlussendlich in einem Bach zum Stehen – etwa 15 Meter tief die Böschung hinab. Bei Eintreffen der Feuerwehr konnten sich laut Einsatzleiter Ralf Smolle die beiden Fahrzeuginsassen – die 23-jährige Fahrerin und ein 18-jähriger Beifahrer laut Polizeiangaben – selbst aus dem Wagen befreien.

Unfallfahrerin musste den Führerschein abgeben

Sie wurden vom Rettungsdienst versorgt und in eine Klinik gebracht. Der Führerschein der 23-Jährigen wurde beschlagnahmt.

Die Bergung des Unfallwagens stellte sich aufgrund des unwegsamen Geländes besonders schwierig dar. Zunächst gingen Smolle und seine Wehrleute davon aus, dass ein Kranwagen benötigt würde, um den Wagen wieder auf die Straße zu bekommen.

Bisinger Firma schafft es schließlich

Ein Abschleppunternehmer aus Bisingen sollte sie jedoch eines besseren belehren und schaffte es mit der Seilwinde und ein paar Umlenkrollen, den Wagen aus dem Graben zu ziehen. Trotzdem musste die Feuerwehr zur Bergung mehrere Bäume fällen, hieß es seitens der Polizei. Der Wagen wurde abgeschleppt, die Kreisstraße war für die Unfallaufnahme bis 19.30 Uhr voll gesperrt.

An dem Auto dürfte ein wirtschaftlicher Totalschaden in Höhe von etwa 2500 Euro entstanden sein. Im Einsatz waren die Feuerwehr Meßstetten mit einem Rüstzug sowie das DRK, die Polizei und die Straßenmeisterei.