Der Rettungswagen musste abgeschleppt werden. Foto: Beyer

Ein Rettungswagen ist am Mittwoch auf der K 4700 Zwischen Schopfloch und Glatten von der Straße abgekommen und auf eine Wiese geraten. Zuvor war der Krankenwagen offenbar bei einem Überholmanöver von einem Auto abgedrängt worden. Eine Person wurde leicht verletzt.

Wie gefährlich der Berufsalltag einer Rettungswagenbesatzung ist, hat sich am Mittwoch zwischen Schopfloch und Glatten gezeigt. Auf der dortigen K 4700 wurde nämlich ein Krankenwagen in einen Unfall verwickelt, bei dem zwei Personen leicht verletzt wurde.

 

Laut vorläufigen Erkenntnissen der Polizei war der Krankenwagen gegen 12.45 Uhr von Schopfloch kommend in Richtung Glatten unterwegs und versuchte, einen Lastwagen zu überholen. Ein zwischen dem Lastwagen und dem Krankenwagen fahrendes Auto setzte laut Polizei ebenfalls zum Überholen an, just in dem Moment, als der Rettungswagen sich auf der selben Höhe befand wie das Auto.

Die Fahrerin des Rettungswagens musste daher nach links ausweichen, das Fahrzeug kam von der Straße ab und geriet auf eine angrenzende Wiese, wo es zum Stehen kam. Bei dem Auto wurde vor allem die linke Fahrzeugseite verbeult.

Das Auto trug an der linken Fahrzeugseite einige Schäden davon. Foto: Beyer

Laut einem Polizeisprecher wurden sowohl die Fahrerin des Rettungswagens als auch der Fahrer oder die Fahrerin des Autos leicht verletzt. Der Rettungswagen musste abgeschleppt werden. Laut Schätzungen der Polizei entstand ein Sachschaden von rund 20 000 Euro.

Während der Unfallaufnahme und den Aufräumarbeiten leitete die Polizei den Verkehr einspurig an der Unfallstelle vorbei. Gegen 14.15 Uhr konnte die Straße laut dem Sprecher wieder freigegeben werden.

Die genaue Unfallursache ist noch Gegenstand der Ermittlungen. Somit ist vorerst noch offen, ob der Rettungswagen im Rahmen eines Einsatzes unterwegs war, ob Blaulicht und Martinshorn eingeschaltet waren und auch ob ein Patient an Bord war. Daher kann die Polizei derzeit auch noch nicht angeben, von dem der Unfall letztendlich verursacht wurde. „Die Schuldfrage wird noch ermittelt“, so der Polizeisprecher.