Wertvolle Fracht im Straßengraben. Foto: zVg/Polizei

„Hopfen und Malz verloren“, so der launige Titel einer Polizeinachricht aus Zell im Wiesental. „Unfallopfer“: 90 Kisten Bier.

Der scherben- und alkoholgeschwängerte Unfall in der Zeller Grendel-Kurve ereignete sich bereits am vergangenen Donnerstag. Mit einigen Tagen Verspätung, dafür aber ausgesprochen launig formuliert, gibt es nun auch die auf Facebook veröffentlichte semi-offizielle Meldung der Polizei.

 

Kisten rutschen von der Ladefläche

Demnach war gegen 11.30 Uhr ein mit Bierkisten beladener Laster von Zell aus nach Schopfheim unterwegs, als es zum großen Klirren kam. In der Grendel-Kurve rutschten etwa 90 Kisten Bier – teils Leergut, teils aber auch volle Flaschen – von der Ladefläche, weil eine seitlich Bordwand offensichtlich nicht korrekt geschlossen war.

„Nahezu katastrophale Folgen“

„Kleine Ursache mit nahezu katastrophalen Folgen, denn die wertvolle Fracht stürzte zu Boden“, heißt es in dem Post der Polizei. „Einige Bierflaschen gingen zu Bruch und so vergoss sich das gute Gebräu völlig nutzlos im Grünstreifen an und neben der Fahrbahn.“ Ernsthaft verletzt worden sei bei dem Unfall niemand – „die seelischen Folgen für die Zeugen und Ersthelfer sind jedoch bis dato nicht absehbar“, heißt es.