Die Feuerwehr befreite den Mann aus seinem Wagen. Foto: Marc Eich

Bei einem Verkehrsunfall auf der Donaueschinger Straße bei Vöhrenbach ist am Mittwochabend ein Autofahrer schwer verletzt worden. Der 28-Jährige war einem Reh ausgewichen, hatte dann die Kontrolle über seinen Wagen verloren und prallte mehrfach gegen die Leitplanken.

Vöhrenbach - Gegen 19.45 Uhr wurden die Rettungskräfte zu der Einsatzstelle auf der Donaueschinger Straße zwischen Vöhrenbach und Hammereisenbach alarmiert. Kurz zuvor war der Mann mit seinem VW in Richtung Vöhrenbach unterwegs, als kurz vor dem Bernreutehof in einer Linkskurve von rechts ein Reh über die Straße lief. Der 28-Jährige geriet beim Ausweichmanöver ins Schleudern, kam zunächst rechts von der Fahrbahn und krachte dabei zwei Mal in die Leitplanke. Anschließend schleuderte der Wagen über beide Fahrstreifen und kollidierte mit der Leitplanke auf der linken Fahrbahnseite. 

Schonende Rettung aus dem Wagen

Hierbei wurde der Fahrer nicht nur verletzt, sondern gleichzeitig auch in seinem Fahrzeug eingeschlossen. Bei der Ankunft des First Responders aus Vöhrenbach war der Mann aufgrund eines Schocks kaum ansprechbar. Da zunächst unklar war, welche Verletzungen er davontrug, entschied sich der Rettungsdienst in Absprache mit der ebenfalls alarmierten Feuerwehr zu einer schonenden Rettung.

Unter Leitung des Kommandanten Ralf Heizmann nahm die Feuerwehr mithilfe zweier Rettungsscheren das Dach ab. So konnte der Verletzte rückendschonend aus seinem Fahrzeug befreit werden. Er kam anschließend mit dem Rettungswagen in das Klinikum.

Sachschaden in Höhe von 20.000 Euro

Die Straße blieb zwischen der Waldrast und dem Abzweig in Richtung Hammereisenbach für längere Zeit voll gesperrt. Die Feuerwehr war mit fünf Fahrzeugen und 22 Kräften vor Ort, der Rettungsdienst mit dem Rettungswagen aus Furtwangen sowie dem First Responder aus Vöhrenbach. Laut Polizei entstand Sachschaden in Höhe von 20.000 Euro.

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