Einen Tag vor der Hauptversammlung des DRK Ortsvereins erlebte Burladingens Bürgermeister Davide Licht hautnah mit, wie schnell und leistungsfähig das DRK seiner Stadt ist. Was er erlebte, schildert er hier.
Die Geschichte, die der Bürgermeister von Burladingen da in der Hauptversammlung des DRK Burladingen-Jungingen im DRK Haus in Ringingen am Freitagabend erzählte, war eine außergewöhnliche. Eigentlich war der Stadtchef nur nach vorne gekommen, um die Entlastungen des Vorstands in die Hand zu nehmen und die vielen anwesenden Mitglieder abstimmen zu lassen.
Dann aber berichtete er, wie er tags zuvor, in Gauselfingen, an einen schweren Unfall hingefahren war. Er sei der Erste gewesen, so Licht. „Da sieht man mal wieder wie jeder schnell in eine Situation kommen kann, dass er Retter und Helfer plötzlich braucht“, kommentierte der Stadtchef sein offensichtlich sehr eindrückliches Erlebnis. Tatsächlich war bei dem Unfall, bei dem Licht es war, der auch erste Maßnahmen einleitete, eine 34-jährige Peugeot-Fahrerin verletzt und dann vom Rettungsdienst ins Krankenhaus gebracht worden. Sie war zuvor, so hatte es die Polizei in ihrem täglichen Bericht später mitgeteilt, mit dem Audi einer 29-Jährigen zusammengestoßen.
„Keine fünf Minuten“
Die Vorfahrtsberechtigte kam ins Krankenhaus
Die war gegen 8 Uhr von der Haslebergstraße hangabwärts in Richtung Sigmaringer Straße unterwegs gewesen und wollte zu der Hauptstraße des Ortes nach links abbiegen. Sie sei aber dabei mit dem Peugeot der 34 Jahre alten, vorfahrtsberechtigten Fahrerin zusammen gestoßen.
Der entstandene Sachschaden belief sich auf zirka 15 000 Euro. Beide Autos mussten abgeschleppt werden, teilte die Polizei mit. Ob er die Abschleppaktion noch beobachtet hat, dazu sagte Licht nichts, aber was ihn wohl so richtig beeindruckte, war der ehrenamtliche Einsatz der Ersthelfer. Für sein DRK Burladingen-Ringingen, dass auch Jungingen mit betreut, war er voll des Lobes. „Keine fünf Minuten vergingen, das waren schon die Ersthelfer da“, schilderte er der Mitgliederversammlung.
Und dann habe das DRK schnell, effizient und sehr zielgerichtet gehandelt und bald alles was zu seinen Aufgaben gehöre, unter Kontrolle gehabt, so der Rathauschef. Ach ja, die Entlastung war nach diesem Lichtschen Live-Bericht umso mehr reine Formsache.