Der Lkw-Fahrer wurde in ein Klinikum gebracht. (Symbolfoto) Foto: dpa

Weil die Geschwindigkeit nicht an die winterlichen Straßenverhältnisse angepasst war, ist ein Getränkelaster am Mittwochmorgen zwischen der Anschlussstelle Geisingen und dem Autobahndreieck Bad Dürrheim auf der Bundesautobahn A 81 ins Rutschen geraten und in einem angrenzenden Grünstreifen zur Seite gekippt.

Bad Dürrheim - Der 47-jährige Fahrer des mit Getränkegut beladenen Lasters fuhr gegen 7.30 Uhr auf der zu dieser Zeit teils mit Schnee bedeckten und winterglatten Autobahn in Richtung Stuttgart. Etwa auf Höhe der Behelfsausfahrt des Salzlagers bei Bad Dürrheim-Oberbaldingen geriet der Lkw ins Rutschen und kam nach rechts von der Fahrbahn ab. Der Laster prallte gegen die Schutzplanken, drehte sich um etwa 45 Grad um die eigene Achse und kippte im Grünstreifen zur linken Fahrzeugseite um.

Fahrer kann sich selbst aus Kabine befreien

Der bei dem Unfall durch Schnittverletzungen und Prellungen verletzte Fahrer konnte sich selbst aus der Kabine befreien. Nach einer Erstbehandlung durch Ersthelfer und die am Unfallort eintreffenden DRK-Rettungskräfte wurde der Mann zur weiteren Untersuchung in ein Klinikum gebracht und dort zur Beobachtung stationär aufgenommen.

Der Verkehr konnte die Unfallstelle zumindest einspurig in Richtung Stuttgart passieren. Bei dem Unfall musste auch die Feuerwehr Bad Dürrheim eingesetzt werden, um an dem umgekippten Fahrzeug die Elektronik abzuschalten und um das Auslaufen von Betriebsstoffen zu verhindern. Im Anschluss der Bergung übernahm die Autobahnstraßenmeisterei die Reinigung der Unfallstelle.

Insgesamt entstand durch den Unfall nach erster Schätzung Sachschaden am Lastwagen und den Schutzplanken in Höhe von mindestens 25.000 Euro.

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