Sieben Schwerverletzte forderte ein Unfall auf der B 463 zwischen Balingen und Dürrwangen. Foto: Schnurr

Nach dem Unfall mit sieben Schwerverletzten auf der B 463 bei Weilstetten am Montagnachmittag hat die Polizei weitere Details bekannt gegeben. Demnach befinden sich unter den Verletzten auch drei Kinder.

Balingen - Laut Polizeibericht war ein 57-jähriger Mann mit einem Renault Trafic gegen 15.50 Uhr in Richtung Balingen unterwegs. Er fuhr hinter einer Fahrzeugkolonne, die sich hinter einem Lkw gebildet hatte.

Im Bereich der Hurdnagelstraße geriet das Fahrzeug des 57-Jährigen aus noch unbekannter Ursache auf die linke Fahrbahnseite und streifte dort zunächst den entgegenkommenden VW Caddy einer 51-Jährigen. Im Anschluss stieß er frontal mit einem hinter dem Caddy fahrenden Seat Leon einer 26-jährigen Frau zusammen. 

26-jährige Frau wird in Auto eingeklemmt

Die 26-Jährige wurde in ihrem Fahrzeug eingeklemmt und musste von der Feuerwehr befreit werden. Mit schweren Verletzungen wurde sie mit einem Rettungshubschrauber in eine Klinik geflogen. 

Der 57-jährige Renault-Fahrer, sein 41-jähriger Beifahrer sowie die VW-Caddy-Fahrerin sowie zwei mit ihr fahrende Kinder im Alter von acht Jahren erlitten ebenso schwere Verletzungen. Sie wurden in umliegende Krankenhäuser gebracht - ebenso wie ein einjähriges Kind, das sich im Seat befunden hatte und auch verletzt worden war. 

Bundesstraße mehr als vier Stunden gesperrt

Der Schaden an den drei Fahrzeugen, die allesamt abgeschleppt werden mussten, dürfte sich vorläufigen Schätzungen zufolge auf rund 80.000 Euro belaufen. 

Für die Dauer der Unfallaufnahme, der Versorgung der Verletzten sowie der Fahrbahnreinigung war eine Vollsperrung der B 463 bis kurz nach 20 Uhr notwendig. Der Verkehr wurde umgeleitet, dennoch kam es im Feierabendverkehr zu erheblichen Behinderungen. Rettungsdienst, Feuerwehr und Polizei waren mit einem Großaufgebot an die Unfallstelle ausgerückt.