Die Unterschwandorfer Müllersleut waren mittendrin. Foto: Uwe Priestersbach

Rund 700 Hästräger sorgten trotz Schneetreibens für einen bunten Fasnetsumzug in Unterschwandorf.

18 Gruppen waren in Unterschwandorf am Start und der Einladung der örtlichen Narrenzunft gefolgt. Der Startschuss für den Umzug fiel nach dem obligatorischen Zunftmeisterempfang in der Schlossstraße. Von da aus ging es weiter über die Alte Haiterbacher Straße zur Mühlstraße und zum Ziel auf dem Rapp-Platz.

 

Angeführt von den Hausemer Schnaidrebblern mit knackiger Guggamusik setzte sich der närrische Tross in Bewegung. Die Lokalmatadoren der Unterschwandorfer Narrenzunft mit ihren Schlosshexen, Mühlengeistern und den Müllersleuten mussten etwas dezimiert antreten, da etliche Hästräger rund um den Umzug im Arbeitseinsatz waren.

Mit von der Partie waren unter anderen auch die Narrenzunft aus Jettingen mit ihren Richtplatzhexen, Hopfen und Brunnenteufeln, die Bommerles-Hexen aus Mötzingen oder die Gündringer Fasnetsbutza, während die Haiterbacher Kuckucks-Gugga für gute Stimmung sorgten. Nach dem Fasnetsumzug wurde zwischen dem Rapp-Platz und dem Mühlenhof eine zünftige „Fleggafasnet“ gefeiert.

Künftig alle zwei Jahre

„Das ist für uns die richtige Größe“, machte Fabian Wunderlich, Vorsitzender der Narrenzunft Unterschwandorf, deutlich, dass er rundum zufrieden mit der zweiten offiziellen Auflage des Fasnetsumzugs war, der künftig alle zwei Jahren stattfinden soll. Unter die Gäste hatte sich jetzt auch Bürgermeisterin Kerstin Brenner gemischt, die es einfach nur toll fand, was die Narrenzunft im einzigen katholischen Stadtteil Haiterbachs auf die Beine gestellt hatte.

Nicht unerwähnt ließ Brenner, dass sich die 2011 gegründete Narrenzunft zu einem festen Bestandteil des kulturellen und gesellschaftlichen Lebens in Haiterbach entwickelt hat.

Das wird auch am kommenden Sonntag ab 14 Uhr bei der Kinderfasnet in der Haiterbacher Festhalle deutlich. Unter dem Motto „Die Tiere sind unterwegs, besuche die NZU im Zoo“ stellt die Unterschwandorfer Narrenzunft ein buntes und kindgerechtes Programm auf die Beine – und das bei freiem Eintritt und humanen Preisen, wie Fabian Wunderlich unterstreicht.