Die TSV-Ü 30 Damen ließen den Kuckuck raus. Foto: Michael Henger

Die Dettinger „Schneckengraber“ sowie andere Gruppen aus dem Dorf zeigten einen sehenswerten Umzug. Rund 1000 Narren aus 13 Zünften machten mit.

Fasnet im Saal und auf der Straße war am Wochenende in Dettingen angesagt. Die Dettinger „Schneckengraber“ hatten eingeladen. Der Höhepunkt war der Umzug am Sonntag. Und wieder genossen die Fasnetfans eine Besonderheit, denn das Spektakel konnte in Dettingen zweimal bestaunt werden.

 

13 Narrenzünfte und vier Narrenkapellen darunter auch die Guggenmusik Fleggazoddler, bereicherten bei strahlendem Sonnenschein den Umzug. Brauchtumsmeister Jakob Holocher vom Närrischen Freundschaftsring Neckar-Gäu übernahm die Moderation beim Umzug. Mit von der Partie waren wieder die Dettinger „Rennhennen“ als „Pumuckl“, und die „Ü 30 Damen“ vom TSV Dettingen hatten das Motto „Zum Kuckuck mit Ü30“ – die Kuckucksuhren waren am Umzug der Hingucker schlechthin.

Besuch aus der Schweiz

Einen bunten Farbklecks setze der Dettinger Kindergarten. Prinzessin Alexandra Seid und Prinz Andreas Friesinger ließen sich mit dem offenen Wagen durch Dettingens Straßen kutschieren und belohnten die zahlreichen Zuschauer am Straßenrand mit Süßigkeiten.

Die vereinigte Fasnachtsgesellschaft aus Muri (Schweiz) reiste an den Neckar, um beim Umzug mitzulaufen. Für die zahlreichen Zuschauer am Straßenrand gab es neben Süßigkeiten auch Brezeln von den Narren, und im Gegenzug trieben die Hexen und Köhler ihr Unwesen.

Doppelter Umzug

Das Großartige in Dettingen ist für den Zuschauer, dass die Narren zweimal an ihnen vorbeilaufen. Aufstellung war in der Alten Straße, und die Umzugsstrecke führte dann über die Kreuzstraße, die Muristraße und den Augarten wieder über die Alte Straße am Gasthaus Adler vorbei zur Schlossscheuer. Danach war buntes närrischen Treiben im ganzen Flecken.