Die Sonne mied den diesjährigen Fasnetsumzug in Binsdorf zwar, aber an Zuschauern entlang der Strecke mangelte es nicht.
Ziemlich trüb war das Wetter am Sonntagmittag. Ungewohnt für die Binsdorfer Närrinnen und Narren: Sie rühmen den eigenen Fasnetsumzug gerne damit, dass während diesem stets die Sonne scheine.
Das Grau am Himmel war den Zuschauern an der Strecke und den teilnehmenden Gruppen jedoch sichtlich und hörbar egal: Links und rechts der Turmstraße standen geschlossene Reihen und verfolgten das Narrentreiben.
Wild trieben es allerdings eher die Hexen: Sie verbreiteten Schwefelgeruch, neckten Zuschauer und stapelten sich selbst zu menschlichen Pyramiden in die Höhe.
Disziplinierter ging es bei den Laufgruppen im Häs zu, allen voran den Holzhutzeln der gastgebenden Narrenzunft und den Hexsautern aus Erlaheim: In ordentlichen Reihen marschierten sie im Takt ihrer Musikkapellen und zeigten, dass es nicht einfach ist, ein Narr zu sein.