Die Kieschtock-Zunft aus Unterkirnach startet ihren Marsch und eröffnet somit den großen Umzug am Rosenmontag. Foto: Podolski

Trotz der trüben Witterungsverhältnisse herrschte beim großen Umzug am Montag in Unterkirnach beste Laune.

Die vereinzelten Regenschauer hielten in Unterkirnach niemanden auf, voller Vorfreude den Umzug mitzugestalten.

 

Nachdem der Kinderumzug witterungsbedingt in die Schlossberghalle verlegt werden musste, konnte der große Umzug wie gewohnt stattfinden. Insgesamt 18 Gruppen aus den verschiedensten Orten nahmen teil.

Die Kieschtock-Zunft aus Unterkirnach läutete um 14 Uhr das Narrentreiben ein. Es folgten die Kürnach-Hexen, die mit lautstarken Narrenrufen für Stimmung sorgten. Pünktlich zu Beginn des Umzuges spielte dann auch das Wetter mit und der Regen stoppte für eine Zeit. Für die musikalische Begleitung sorgte unter anderem der Musikverein Unterkirnach, der mit schwungvollen Märschen und bekannten Melodien durch die Straßen zog und den Umzug klangvoll umrahmte.

Gruppen von außerhalb

Von außerhalb kamen dieses Jahr die Galgenhexen vom Tunnelberg aus Hornberg, die Deifelzunft aus Niedereschach, die Schanzel-Zunft aus Villingen sowie die Närrische Bürgerwehr aus Peterzell.

St. Georgen kam mit einem breitgefächerten Angebot an Gruppen nach Unterkirnach. Die Narrenzunft St. Georgen war ebenso wie die Hexenclique Schofstrizi’s vor Ort. Auch die Hohwalddeifel und Wälderschnäpf nahmen den Weg auf sich, um am großen Unterkirnacher Umzug mitzuwirken. Ein wahrer Hingucker war der Auftritt der Nesthexen aus St. Georgen. Mit an ihren Besen befestigten Rauchfackeln tauchten sie die Unterkirnacher Straßen für kurze Zeit in lilafarbenen Rauch.

Straßen in lilafarbenem Rauch

Zu guter Letzt kam die Wagengruppe Tal mit einer besonderen Idee. Ihr Wagen trug eine Preistafel einer Tankstelle mit sich. Die Mitglieder schenkten auf dem Wagen Getränke für die Zuschauer aus.

Zum Ende des Umzugs meldete sich dann auch der Regen wieder zurück – und das nicht zu kurz. Trüben ließ sich die Stimmung trotzdem nicht. Die mitgebrachten Regenschirme kamen zum Vorschein – und jeder, der keinen hatte, fand einen Platz mit einem Dach über dem Kopf.