​ Auf dem Fasnet-Ross lässt es sich aushalten! Zum Ausklang der närrischen Tage pendelt man ausgelassen zwischen Ober- und Unterbaldingen. Foto: Florian Hahnel

Klein, fein, heimelig: Zum Fasnetausklang war man in Ober- und Unterbaldingen eher unter sich.

Die Aktiven jubelten nach Kräften. Nicht wenige Hästräger hatten schon vor dem „Zieschtig“ etliche Kilometer unter die Sohlen genommen.

 

Fasnet ist schön, aber auch anstrengend. Dem einen oder anderen Narrengesicht war dies nach Umzugsende beim finalen Hock in der Oberbaldinger Mehrzweckhalle anzusehen.

Nach wenigen Minuten war der Umzug quasi durchs Sichtfeld gehuscht, dafür aber zeigten sich die Narren zweimal.

Start in Oberbaldingen, Wende in Unterbaldingen, alle wieder zurück – das war’s „uf dä Gass’“.

Feuerwasser feilgeboten

Petrus hat es den Aktiven nicht allzu schwer gemacht, die Wetterbedingungen waren erträglich.

Für die Blasmusikanten, die Brunnä-Hexen in ihrem bunten Jubiläumsjahr und Co. war es schon deftiger respektive garstiger.

Der im Plüschanzug steckende Oberbaldinger Ortschaftsrat Daniel Montel trug eine Flasche mit Hochprozentigem bei sich und bot dessen Inhalt feil: „Etwas Feuerwasser gefällig?“

Selbst bei kleinen Fasnetveranstaltungen wie der jetzigen zeigt die Polizei Präsenz, in Ober- und Unterbaldigen hatte eine zweiköpfige Streife ein waches Auge.

Das Western-Motto

Aufforderung an alle
„Western von gestern“ – unter dieses Motto hatten die Brunnä-Hexen aus Oberbaldingen dieses Mal die Fasnet gestellt. Schon für den Schmotzige Dunschtig wie auch dann am Fasnet-Zieschtig forderten sie alle auf: „Setzt euch in den Sattel, haltet die Zügel, lasst das Lasso schwingen und kommt vorbei, um mit uns zusammen zu feiern!“. So ließen sie es schon im Vorfeld mit einem heiteren „Howdy“ erklingen – und etliche Narren ließen sich jetzt davon auch für ihr Kostüm beim Umzug inspirieren.