Im Rahmen der Maßnahmen für Klima- und Umweltschutz sollen auf mehreren Gebäuden Photovoltaik-Anlagen installiert werden.
Die Stadt Donaueschingen will sich weiter dafür einsetzen, zukünftigen Generationen ein lebenswertes Umfeld zu bieten. Die Stadtverwaltung schreibt in einer Pressemitteilung, sie betreibe seit 31 Jahren ein erfolgreiches Energiemanagement und habe darüber hinaus im Rahmen des Klimaschutzprogramms in den vergangenen 13 Jahren sukzessive verschiedene Maßnahmen im Bereich Klimaschutz umgesetzt.
Für 2023 sind zahlreiche Projekte und Maßnahmen geplant, die Beiträge zum Schutz der Umwelt leisten sollen: Das Energiemanagement soll fortgeführt werden, unter anderem wird die Umstellung der Straßenbeleuchtung auf LED fortgesetzt. Auch energetische Baumaßnahmen an städtischen Gebäuden sind vorgesehen: Beispielsweise wird die Grundschule in Allmendshofen für rund 300 000 Euro saniert, dabei werden das Dach, die Dämmung und der Anstrich erneuert. Der Fokus soll 2023 aber auf der Installation von Photovoltaik-Anlagen liegen, gleich mehrere Projekte werden umgesetzt, für die Kosten von knapp 580 000 Euro vorgesehen sind: Auf der Kfz-Halle der Technischen Dienste wird die Dachanlage installiert, im Wolterdinger und Hubertshofener Schwimmbad werden die Solar-Thermie-Anlagen durch Photovoltaik-Anlagen ersetzt, und die Dachflächen der Grüninger Mehrzweckhalle sowie der Donauhallen werden mit PV-Anlagen ausgestattet.
Mehr Ladestationen für E-Autos geplant
Darüber hinaus werden die Planungen zur Freiflächen-PV-Anlage im Bereich der Gutterquelle fortgeführt, um damit zukünftig den größten kommunalen Stromverbraucher anteilig mit regenerativem Strom zu versorgen. Zum Programm der Stadt zählt auch der Einsatz für nachhaltige und klimafreundliche Mobilität. Geplant sei unter anderem der Ausbau der Ladeinfrastruktur für E-Fahrzeuge. Dazu gehören sowohl Lademöglichkeiten für E-Bikes als auch die Einrichtung von Ladestationen für E-Autos. Auch der Ausbau der Radwege wird vorangetrieben.
In den vergangenen Jahren wurden unter anderem Radwege in der Friedrich-Ebert- Straße (2019) und in der Dürrheimer Straße (2020) gebaut. Außerdem wurden kleinere Maßnahmen umgesetzt, wie beispielsweise Radschutzstreifen oder Querungshilfen. Dieses Jahr steht in Kooperation mit dem Landkreis Schwarzwald-Baar der Neubau des Radwegs zwischen dem Öschberghof und Aasen an. Im Zuge der Komplettsanierung des Siedlerstegs und der Umgestaltung der Linsenöschstraße soll auch hier die Situation für Radfahrer verbessert werden. Außerdem steht die Radsituation in der Bräunlinger Straße auf der Agenda.