Der Biologe und Geograph Gerhard Bronner, der 35 Jahre lang das Umweltbüro geleitet hat, geht in den Ruhestand.
Der Leiter des Umweltbüros Donaueschingen, Gerhard Bronner, hat sich jetzt in der Sitzung des Gemeindeverwaltungsverbands (GVV) in Bräunlingen nach 35 Jahren aktiven Wirkens in den Ruhestand verabschiedet.
Geschäftsführer Severin Graf lobte Bronner für die zahlreichen Akzente, die er als „grünes Gewissen“ der Südbaar in den vergangenen dreieinhalb Jahrzehnten in den Bereichen Umwelt- und Naturschutz gesetzt hat. Er erinnerte an das Hochwasser auf der Baar zu Beginn der Amtszeit von Bronner.
Der promovierte Diplombiologe und Geograph entwickelte sich mit seinem Umweltbüro rasch zu einem Paradebeispiel und Leuchtturm interkommunaler Zusammenarbeit, die er weiterentwickelte und mit seinem Wirken prägte. „Bronner und sein personell kontinuierlich wachsendes Büro waren mit ihrem Engagement in vielerlei Hinsicht aktiv“, nannte Graf das Energiemanagement als Beispiel.
„Vieles hat sich in den vergangenen Jahren von der Freiwilligkeit in eine Pflichtaufgabe verwandelt“, sagte Bronner und nannte die Regenwasserthematik, Bepflanzungen oder Bachrenaturierungen als Beispiele. Vieles habe sich nach reichlich Aufbauarbeit zur Routine entwickelt. Er lobte die Baar-Gemeinden als Vorreiter in Sachen Umweltschutz.
Vertrauensvolle und konstruktive Zusammenarbeit
„Vielfach erwies sich der Mut zu teuren Erstinvestitionen rückblickend als Ersparnis“, sagte Bronner und bedauerte, dass beim Trend zum Sparen notwendige Investitionen in den Umwelt- und Klimaschutz oft erkannt, aber nicht mehr finanziert würden. Er hob die vertrauensvolle und konstruktive Zusammenarbeit hervor, die sich in den Gemeinden immer weiter festigte.
Bronner wies darauf hin, dass er während seines Wirkens zwölf Verwaltungschefs kennengelernt hat, die dem GVV vorstanden. „Ohne deren Unterstützung wäre vieles nicht realisierbar gewesen“, sagte er und wünschte den Baar-Gemeinden alles Gute.