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Umfrage zu 2020/2021 Rottweiler gehen zuversichtlich ins neue Jahr

Von
Hanna und Robert Voß sehen Hoffnung für 2021. Foto: Benner

Was erwarten die Bürger von 2021? Wie haben sie 2020 erlebt? Wir haben uns ungehört und sehr zuversichtliche Stimmen gehört. Was die Menschen gesagt haben und was sie Gutes aus der Pandemie ziehen, lesen Sie in unserem (SB+)Artikel.

Rottweil - Normalität, kein Stress, soziale Freiheiten. Das sind die Dinge, die die Rottweiler sehr vermissen und sich für das neue Jahr wünschen. Unsere Zeitung hat einige Mitbürger zu Silvester befragt.

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Für Edeltraud Häußler war das Jahr, wie für viele, "durchwachsen". Trotz Corona-Todesfall in der Familie, gab es für sie Positives an 2020: "Es war schön, dass wir immerhin zwei Mal in den Urlaub fahren konnten." Sie sieht, dass ihr nicht alle Freiheiten genommen wurden und findet den neuen Familienzusammenhalt wunderbar. "Man schätzt seine Familie jetzt noch mehr", erklärt Häußler. Daher wird sie Silvester bei Raclette auch mit der Familie verbringen. Für das neue Jahr möchte sie positiv gestimmt bleiben "im Vertrauen auf Gottes Durchtragen und Beistand", erklärt sie. Gott hat ihr schließlich auch geholfen 2020 durchzuhalten.

"Anstrengend und schlimm"

Das Jahr 2021 soll auch wirtschaftlich endlich wieder besser laufen, findet Wolfgang Dietz. Er hat sich dieses Jahr schnell an die neuen Regeln gewöhnt, alle seien gesund geblieben, die er kennt. Und: Er habe sich nicht eingeengt oder eingesperrt gefühlt, wie manch andere. Das exzessive Feiern hatte einen Dämpfer erfahren 2020 und das findet Dietz auch mal gut. Zwölf Kilogramm hat er bereits abgenommen und im neuen Jahr sollen nochmal fünf dazu kommen. Ins neue Jahr startet er gemütlich mit seiner Frau und stößt mit Sekt an.

2020 war anstrengend und schlimm, wenn es nach den Studenten Hanna und Robert Voß geht. Die Einschränkungen, die dazu führten weniger Freunde treffen zu können, zeigen auch jetzt ihre Wunden. Silvester muss mit der Familie gefeiert werden. Aber "das ist auch mal wieder schön. Vielleicht spielen wir mal wieder ein Gesellschaftsspiel", meint Hanna. Natürlich hätte sie sonst mit Freunden ins neue Jahr gefeiert. Etwas Gutes finden die beiden aber am sich zu Ende neigenden Jahr: Die Digitalisierung in der Universität sei vorangeschritten und so konnten sie sich per Tablet in die Vorlesung zuschalten. Ein Wermutstropfen ist, dass Robert nicht mehr klettern gehen konnte. Die Halle war geschlossen. Für das neue Jahr erhoffen sich die Geschwister, dass das prominente Virus besiegt oder zumindest so eingedämmt werden kann, damit das Leben wieder stressfreier wird. "Man sollte sich auch unter dem Jahr Vorsätze machen", finden die beiden.

Sorgen wegen hoher Inzidenz

Enkel Emil hat Miriam Raschkow das Jahr 2020 sogar versüßt und ihr ein Stück Normalität erhalten. Doch sie findet, vor allem für die Kinder, braucht es mehr Normalität als es uns Covid19 momentan bietet. Schrecklich seien die Umstände gerade auch für ihre Schwiegermutter im Altenheim. Diese dürfe keinen Besuch empfangen und nicht einmal das Zimmer verlassen. Schon über Weihnachten musste das sehr einsam gewesen sein und so bleibt Miriam Raschkow nur das gemütliche Silvester bei Raclette und alte Dias schauen im Wohnzimmer.

Ein 71-Jähriger überlegt sich für 2021 noch, ob er sich impfen lassen soll. Er kennt jüngere an Corona Erkrankte und macht sich nun wegen der hohen 7-Tage-Inzidenzzahl mehr Sorgen. Zu dritt gibt es zu Silvester heißen Stein und etwas Wein. Der 71-Jährige möchte seinen Hobbys weiter nachgehen und meint: "Ich leb’ mein Leben." Die Corona-Maßnahmen hatten ihn dieses Jahr ohnehin kaum eingeschränkt.

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