Noah Kimmich bei der Arbeit. Foto: Markus Dietze

Bei Uhren aus dem Schwarzwald ist das Kopfkino besetzt: Auch bei Hanhart im beschaulichen Gütenbach kommt Mechanik zum Einsatz. Doch die lässt weder einen Kuckuck rufen, noch öffnet sie sein Türchen.

Gütenbach - Noah Kimmich klemmt sich die schwarz umrandete Lupe vor das linke Auge, greift mit der rechten Hand eine Pinzette. In der linken Hand hält er einen unfertigen Uhrenkopf – also eine Armbanduhr ohne Armband. Mit der Pinzette setzt der gelernte Uhrmacher eine winzige Schraube an die Stelle, an der sie eingedreht werden muss. Nach ein paar Umdrehungen mit dem Schraubendreher sitzt sie fest. Noah Kimmich dreht das Uhrengehäuse langsam in den Händen, betrachtet es eingehend. Dann nimmt er ein weiches Tuch, um eventuelle Spuren seiner Arbeit wegzuwischen, die er allein mit der Lupe sehen kann. Dann legt er sie vorsichtig in eine Lade zu anderen Uhrenköpfen der gleichen Serie.

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