Mehrere eingeklemmte Personen mussten die Öfinger Feuerwehrkameraden bei ihrer Übung retten. Foto: Volker Heppler

Ein durch und durch realistisches Szenario wartete in Öfingen auf die Rettungshelfer.

Punkt 17 Uhr heulten am Samstag, 9. Mai, die Martinshörner zur Hauptübung der Freiwilligen Feuerwehr Bad Dürrheim, Abteilung Öfingen.

 

Auf dem Programm stand ein realistisch inszenierter Verkehrsunfall: Zwei Pkw waren frontal zusammengestoßen, in jedem Fahrzeug befand sich ein eingeklemmter Fahrer – einer davon bewusstlos. Die Einsatzkräfte sicherten die Unfallstelle und verschafften sich einen Überblick über die Lage.

Für die bewusstlose Person wurde eine Sofortrettung eingeleitet, um sie schnellstmöglich aus dem Fahrzeug zu befreien und an die ebenfalls an der Übung beteiligten Kräfte des DRK Bad Dürrheim zu übergeben.

Anschließend arbeiteten Feuerwehr und DRK Hand in Hand, um die zweite, ansprechbare Person schonend aus dem Fahrzeug zu retten. Während der Übung – die für Erklärungen einmal kurz unterbrochen wurde – hatten die zahlreichen Zuschauer die Gelegenheit, das technische Equipment von Feuerwehr und DRK aus nächster Nähe zu betrachten und sogar selbst auszuprobieren.

Abteilungskommandant Philipp Kohler führte mit fachkundigen Kommentaren durch das Geschehen und erklärte die einzelnen Schritte der Rettung. Die Abteilung Öfingen meisterte die anspruchsvolle Übung souverän und bedankte sich bei allen Besucherinnen und Besuchern für ihr Interesse.

Auch Ortsvorsteherin Astrid Schweizer-Engesser richtete Dankesworte an die Einsatzkräfte. Volker Heppler und Johann Merkel schlossen die Veranstaltung mit weiteren anerkennenden Worten ab.