Bei einer Übung im SchieferErlebnis bei Dormettingen haben die angehenden Rettungssanitäter viel über die Versorgung von Verletzten erfahren. Foto: Dieter

Bei herrlichem Herbstwetter haben 30 Notfallsanitäter-Auszubildende des DRK-Kreisverbandes Zollernalb im SchieferErlebnis­park zahlreichen Zuschauern ihr Können demonstriert.

Zollernalbkreis - Zur Tradition ist es geworden, dass die erfahrenen Notfallsanitäter, Auszubildende des dritten Lehrjahrs, eine sogenannte Willkommensübung für ihre neuen Auszubildenden organisieren. Dieses Jahr wählten die Organisatoren den SchieferErlebnispark in Dormettingen, aus. Einen simulierten Bühneneinsturz mit mehreren Verletzten mussten die Auszubildende abarbeiten.

Mit mehreren Rettungs- und Krankenwagen und der Beteiligung von Kreisverbandsarzt Severin Neher zeigten die Auszubildende ihr Können. Den neuen Auszubildenden blieb zu Beginn ihrer Ausbildung die Verletztendarstellung.

Morgens um 8.30 Uhr hatten sich die Auszubildenden beim DRK-Kreisverband in Balingen getroffen, um gemeinsam mit ihren Praxisanleitern den Ausbildungstag zu beginnen. Nach der Begrüßung durch den stellvertretenden Leiter Aus- und Fortbildung, Steffen Rager, referierte Heike Rau vom Notfallnachsorgedienst (NND) über ihre wichtige Arbeit. Danach berichtete Jens Gruber über die Aufgaben und Schwerpunkte der DLRG.

Dreijährige Ausbildung

Am Nachmittag ging es im Konvoi nach Dormettingen in den dortigen Bereitstellungsraum. Heike Sauter von der Realistischen Notfalldarstellung (RND) hatte mit ihrem Team die "Verletzten" bestmöglich für die anstehende Übung vorbereitet.

Nach und nach füllte sich die Besucherterrasse im Schiefererlebnispark. Pünktlich um 14 Uhr begrüßte Wolfgang Dieter die Gäste

Mehrere Rettungswagen, Kranken- und Notarztwagen fuhren die Unfallstelle an. Nach kurzer Zeit waren viele Einsatzkräfte vor Ort, um die Verletzten zu versorgen.

Dieter moderierte die Maßnahmen und gab Einblicke in die dreijährige Ausbildung. "Gaffen ausdrücklich erlaubt", mit diesem Spruch lud Dieter alle Anwesenden ein, sich ein Bild von der Arbeit der Auszubildenden zu machen.

Die Türen der Rettungswagen waren geöffnet. Die Besucher konnten die Versorgung der "Patienten" genau beobachten. Das taten ebenfalls die Praxisanleiter.