Deutliche Heimsiege haben die Herren der HSG Dreiland und der SG Maulburg/Steinen in der Landesliga, Staffel 6, eingefahren. Die Dreiländer verabschieden eine Legende.
Zwei Siege gab es für die hiesigen Teams zu bejubeln.
HSG Dreiland – SG Waldkirch-Denzlingen 35:27 (19:13). – Die HSG Dreiland hat das letzte Heimspiel der Saison in der Landesliga, Staffel 6, mit 35:27 (19:13) gegen die SG Waldkirch-Denzlingen gewonnen und damit den siebten Sieg in Folge eingefahren.
Es war der perfekte Abschied für Yannick Sain und Jonas Schamberger. Markus Schönmüller musste bei Letzterem die eine oder andere Träne verdrücken: „Er kam als 17-Jähriger zu uns in die Mannschaft. Damals war ich noch selbst Spieler, heute spielt er mit meinem Sohn zusammen.“
Die Hausherren starteten gut. Die Abwehr stand, Ballgewinne führten über Tempogegenstöße und zweite Welle zu Toren. „Da war viel Geschwindigkeit und Zug drin“, sagte Schönmüller, der auch Torhüter Alessandro de Simone lobte. Nach 20 Minuten stand es 14:8, zur Pause führte die HSG 19:13. Nach Wiederbeginn blieb der Vorsprung zunächst stabil, ehe die Gäste nach Unkonzentriertheiten verkürzten. Viele Würfe fanden nicht den Weg ins Tor.
Schönmüller monierte zudem Entscheidungen der Unparteiischen. Aus einem 27:20 (44.) wurde ein 28:26 (50.). Vier Treffer in Serie sicherten jedoch den klaren Heimsieg.In der 42. Minute sah Keeper Alessandro De Simone nach Diskussionen zweimal zwei Minuten. Ersatzkeeper Daniel Kavur überzeugte und brachte sein Team zurück auf Kurs.
„Jetzt wollen wir das letzte Spiel auch noch gewinnen“, sagte Schönmüller. Die HSG steht mit 26:16 Punkten auf Rang vier.
SG Maulburg/Steinen – HSG Ortenau Süd 30:19 (13:12). – In eigener Halle bleiben die Landesliga-Herren der SG eine Macht: Auch gegen die HSG Ortenau Süd, die um den Aufstieg spielt, gab es einen Sieg.
Der 30:19 (13:12)-Erfolg war verdient. „Wir waren vorne variantenreicher und hinten gut aufgestellt“, sagte Spielertrainer André Leuchtmann, der ab Minute 15 in Manndeckung genommen wurde.
Die SG brauchte kurz, stellte sich dann aber darauf ein. Nach anfänglichen Problemen im Angriff und vergebenen Chancen führte sie zur Pause nur 13:12. „Wir haben zu viele Fehler gemacht“, so Leuchtmann.
Nach der Pause agierten die Wiesentäler konzentrierter und nutzten ihre Chancen konsequent. 17 Treffer in der zweiten Halbzeit unterstrichen die Steigerung, vor allem Daniel Friedlmeier überzeugte.
Entscheidend war die Abwehr, die nach der Pause nur sieben Gegentore zuließ. „Das war ein gelungener Abschluss vor eigenem Publikum“, sagte Leuchtmann, der auch im letzten Spiel in Hofweier punkten will.