Vor vielen Bürgern und Bürgerinnen Wendens wurde das sanierte und erweiterte Rathaus des Ebhauser Teilorts wieder seiner Bestimmung übergeben.
Rund 550 000 Euro hat die Gemeinde Ebhausen für die Überarbeitung und Anpassung des Gebäudes ausgeben um das ehemalige Rathaus zu modernisieren. Nachdem schon 1999 ein umfassender Ausbau für 750 000 D-Mark stattgefunden hat, sollte mit diesem Schritt den geänderten Anforderungen und der demografischen Entwicklung Rechnung getragen werden.
Neben dem Anbau eines Aufzuges für die Barrierefreiheit wurde die komplette Heizungsanlage von Gas auf Pellets umgestellt und auch das Feuerwehrhaus angeschlossen. Neu sind auch die behindertengerechte Außentoilette sowie die Überarbeitung des Gemeindesaales mit Licht, neuem Boden und vor allem Lärmschutz sowie einem Glasfaseranschluss.
Nachträglich wurde noch die Außenfassade gestrichen und als Nachrücker in die ELR-Förderung aufgenommen. Ebhausens Bürgermeister Volker Schuler zeigte sich erfreut, dass die Maßnahme so gut gelungen ist und das ehemalige Rathaus auf dem neuesten Stand ist. Er dankte dem Gemeinderat und wies darauf hin, dass fast 60 Prozent Fördermittel ein das Projekt einflossen.
Ortsvorsteher Immanuel Deuble ging auf die Historie des Gebäudes ein und verlieh seiner Freude darüber Ausdruck, dass Gemeinderat und Ortschaftsrat das Projekt konstruktiv begleitet haben. Architekt Großmann, der schon 1999 die Baumaßnahme geleitet hatte, lobte die Handwerker und das Büro Franz für die unkomplizierte Umsetzung. Als gebürtiger Wendener sei ihm die Baustelle ein besonderes Anliegen gewesen.
Schuler ehrt den „Häuptling“ der „Bibbele“
Pfarrer Andreas Esslinger setzte mit einem Gebet den Schlusspunkt des offiziellen Teiles. Der Nachmittag klang bei Kaffee und Kuchen aus. Die Bewirtung übernahmen Mitglieder des Ortschaftsrats. Zuvor erhielt jedoch Ortsvorsteher Deuble von Bürgermeister Schuler eine Ehrung als „Häuptling“ der „Bibbele“ – so der landläufige Spitzname der Wendener –, die großen Anklang fand.