Selfies mit den Stars, eine tolle Flugshow und plötzlich TV-Star: Unsere Redaktion hat beim Skisprung-Weltcup in Titisee-Neustadt einiges erlebt. Ein Erfahrungsbericht.
Atemberaubende Flüge, lautstarke „Ziiiiiiiiiiiiieh“-Rufe aus Tausenden Kehlen und ein schwarz-rot-goldenes Fahnenmeer: Die weltbesten Skispringer waren am Wochenende im Schwarzwald zu Gast. Der Weltcup in Titisee-Neustadt avancierte zu einer großen Party, denn Pius Paschke, der 34-jährige Spätzünder, ließ einmal mehr die Massen jubeln. Mittendrin auch die LZ mit Kollege Janosch Lübke und mir.
Der Besuch des Wettkampfs wurde wahrlich zu einem Abenteuer. Denn wir hatten das Glück, die „Adler“ hautnah erleben zu dürfen. Auf ihrem Weg zurück ins Springerlager kamen die Athleten direkt an uns vorbei und viele von ihnen nahmen sich Zeit für die Fans. Autogramme, Fotos, kleine Gespräche und das alles mit einem Lächeln – die Stars der Szene zeigten sich überaus nahbar.
So haben Kollege Lübke und ich unter anderem ein Selfie mit dem doppelten Doppel-Olympiasieger Simon Ammann ergattert. Österreichs Vorzeige-Athlet und Weltrekordhalter Stefan Kraft nahm zunächst eine Essensbox von seinen Eltern entgegen – und sich anschließend kurz Zeit für uns.
Natürlich reichte uns das als große Skisprung-Fans nicht. Wir harrten aus, bis der Mann der Stunde die Siegerehrung und den anschließenden Interview-Marathon absolviert hatte. Sichtbar etwas müde, vermutlich hungrig, aber überglücklich über seinen Sieg kam letztendlich auch Paschke zu den Fans und schenkte den LZ-Redakteuren ein Lächeln.
Jubel war live im Fernsehen zu sehen
Die standen übrigens auch für einen kurzen Moment im Zentrum der Aufmerksamkeit: Unsere Jubelsprünge über den Paschke-Sieg waren für einige Sekunden live im ZDF zu sehen. Das haben befreundete Skisprung Fans, die das Event vorm Fernseher verfolgt haben, natürlich sofort bemerkt.
Bleibt zu hoffen, dass wir den deutschen Skispringern tatsächlich Glück bringen. Auch wenn drei Siege in drei Tagen in Titisee-Neustadt eine Hausnummer sind – ein Triumph bei der anstehenden Vierschanzentournee ist es, was die Fans hierzulande herbeisehnen. Das Gute: Beim Finale in Bischofshofen sind wir erneut vor Ort. Also: Mach’s noch einmal, Pius!